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Titel ganz nah - Vettel wieder auf Pole

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Sebastian Vettel startet auch in Japan von der Pole-Position.

Suzuka - Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel steht beim Großen Preis von Japan auf der Pole Position. Dem 24-Jährigen fehlt noch ein einziger Punkt zum zweiten Titelgewinn.

Dazu würde dem Red-Bull-Piloten beim 15. von 19 WM-Läufen am Sonntag (Start 08.00 Uhr MESZ) in Suzuka schon ein zehnter Platz reichen.

“Das war ein ganz besonderes Qualifying für uns heute. Es war sicher nicht einfach. Die Runde war fast perfekt, jetzt freue ich mich aufs Rennen“, sagte Vettel sichtlich erleichtert.

Vettel schon zum zwölften Mal ganz vorn

Vettel steht schon zum zwölften Mal in dieser Saison auf dem ersten Startplatz. Zweitschnellster war der Brite Jenson Button, der Vettel ein einziger Pilot rechnerisch noch einholen könnte. Dafür müsste der McLaren-Pilot die fünf noch ausstehenden Rennen alle gewinnen und darauf hoffen, dass Vettel keinen Zähler mehr holt. Auf Rang drei fuhr Buttons Landsmann und Teamkollege Lewis Hamilton.

Rekord-Weltmeister Michael Schumacher, der in seiner Karriere in Suzuka bereits achtmal auf der Pole Position gestanden hat, musste sich diesmal im Mercedes mit dem siebten Rang zufriedengeben. Damit war der 42-Jährige an diesem Tag immerhin der zweitbeste deutsche Fahrer.

Sebastian Vettel - Seine außergewöhnliche Karriere in Bildern

Sebastian Vettel - Seine außergewöhnliche Karriere in Bildern

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel holte am 27. Oktober 2013 seinen vierten Weltmeister-Titel in der Formel 1. © dpa
Sebastian Vettel
Wir stellen ihn vor. © dpa
Sebastian Vettel
Vettel ist seit seinem siebten Lebensjahr im Motorsport aktiv. Er startete als Kartfahrer und konnte im Jahr 2001 die deutsche und europäische Juniorenkartmeisterschaft gewinnen. © dpa
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Im Jahr 2004 gewann Vettel mit dem Team Mücke Motorsport die Meisterschaft in der Formel BMW und stellte dabei mit 18 Siegen in 20 Rennen einen neuen Rekord auf. © dpa
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Vettel blieb im folgenden Jahr bei Mücke Motorsport und wechselte in die Formel-3-Euroserie. © dpa
Sebastian Vettel
Er erzielte in der Formel-3-Euroserie sechs Podestplätze und belegte am Ende den fünften Gesamtrang. © dpa
Sebastian Vettel
Vettel ergatterte 2007 einen Platz als Freitagstestfahrer beim BMW Sauber F1 Team in der Formel 1. © dpa
Sebastian Vettel
Beim renommierten Macau Grand Prix 2005 wurde er nach Lucas di Grassi und Robert Kubica Dritter. © dpa
Sebastian Vettel
Nach Robert Kubicas Unfall beim Großen Preis von Kanada 2007 in Montreal meldete BMW Sauber Vettel als Einsatzfahrer für den Großen Preis der USA in Indianapolis. Somit gab er am 17. Juni 2007 sein Formel-1-Renndebüt. © dpa
Sebastian Vettel
In seinem ersten Qualifikationsrennen belegte der Heppenheimer den siebten Platz. © dpa
Sebastian Vettel
Im folgenden Rennen rettete sich Vettel nach anfänglichen Schwierigkeiten auf den achten Rang. Er fuhr damit einen WM-Punkt ein und ist mit 19 Jahren und 350 Tagen der bisher jüngste Fahrer, der je in einem Formel-1-Rennen in die Punkteverteilung kam. © dpa
Sebastian Vettel
Vettel wechselte im Juli 2007 zum Rennstall Toro Rosso. © dpa
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Beim großen Preis von China in Shanghai 2007 startete Vettel von Position 17 und fuhr am Ende auf Platz vier. Dies war die beste Platzierung jemals für den Rennstall Toro Rosso. © dpa
Sebastian Vettel
Am 13. September 2008 eroberte Sebastian Vettel beim verregneten Qualifying für den Großen Preis von Italien in Monza seine erste Pole-Position. Er ist damit - im Alter von 21 Jahren und 73 Tagen - der jüngste Fahrer auf dem ersten Startplatz in der Geschichte der Formel 1. © dpa
Sebastian Vettel
Am Tag darauf holte sich Vettel seinen ersten Sieg in einem Formel-1-Rennen. Damit wurde er zugleich auch der jüngste Grand-Prix-Sieger. © dpa
Sebastian Vettel
Im Juli 2008 gab das Toro-Rosso-Schwesterteam Red Bull Racing bekannt, dass Vettel ab der Saison 2009 an der Seite von Mark Webber für den österreichischen Rennstall fahren wird. Der begeisterte Kicker nahm im gleichen Jahr an einem Benefiz-Fußballspiel teil. © dpa
Sebastian Vettel
Für den WM-Titel reichte es in dieser Saison noch nicht. Durch seinen Sieg beim Saisonfinale in Abu Dhabi wurde Vettel Vizeweltmeister vor Rubens Barrichello. © dpa
Sebastian Vettel
In Jahr 2010 bildeten Vettel und Webber erneut das Renngespann von Red Bull. Nach dem Großen Preis von Korea übernahm Vettel erstmals die Führung der WM-Rangliste. © dpa
Sebastian Vettel
Vor dem letzten Saisonrennen, dem Großen Preis von Abu Dhabi 2010 belegte Vettel den dritten Platz in der Fahrerwertung. Er startete aber dafür von der Pole-Position. © dpa
Sebastian Vettel
Vettel gewann das Rennen und wurde mit vier Punkten Vorsprung auf Fernando Alonso, der in Abu Dhabi nur Siebter wurde, Weltmeister. © dpa
Sebastian Vettel
Mit dem Titelgewinn wurde Vettel mit einem Alter von 23 Jahren und 134 Tagen zum bisher jüngsten Formel-1-Weltmeister der Geschichte. Vettel sammelte in der Saison zehn Pole-Positions. © dpa
Sebastian Vettel
Nach der Saison 2010 wurde der Heppenheimer Vettel als deutscher und europäischer Sportler des Jahres ausgezeichnet. © dpa
Sebastian Vettel
Vettel kam durch seinen Vater Norbert zum Motorsport. Dieser hatte ihn bereits mit dreieinhalb Jahren erste Runden im eigenen Kart drehen lassen. © dpa
Sebastian Vettel
Als sein größtes Vorbild bezeichnet Vettel Michael Schumacher, dessen Ehrgeiz und stets vollen Einsatz er sehr bewundere. © dpa
Sebastian Vettel
Während er bereits Formel-3-Euroserie fuhr, beendete Vettel seine schulische Laufbahn im April 2006 mit einem Abi-Schnitt von 2,8. Seine letzte Prüfung legte er nur vier Tage vor seinem ersten Sieg in der Formel 3 ab. © dpa
Sebastian Vettel
Eine weitere Besonderheit des Heppenheimers: Im Gegensatz zu den meisten seiner Kollegen hat Sebastian Vettel keinen Manager, sondern regelt seine geschäftlichen und vertraglichen Angelegenheiten selbst. © dpa

“Eine gute Leistung von Michael. Am Sonntag wollen wir mit einem guten Rennen an Michaels Resultate von Spa und Monza anschließen. Es wird uns helfen, dass wir heute im Qualifying Reifen gespart und strategisch klug agiert haben“, sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

Adrian Sutil landete im Force India auf Position elf. Dennoch wirkte er recht optimistisch. “Es ging nicht schneller, ich habe alles richtig gemacht. Das ist ein langes Rennen, und mit der richtigen Strategie geht´s in die Punkte“, sagte Sutil, dessen Zukunft in der Formel 1 derzeit noch offen ist. Bei Force India soll die Fahrerfrage erst im Dezember geklärt werden.

Keine schnelle Runde für Rosberg

Nico Rosberg fuhr keine einzige schnelle Runde und steht am Sonntag mit seinem Mercedes in der letzten Reihe. Damit war Timo Glock endlich einmal nicht das deutsche Schlusslicht. Dennoch sprang auch diesmal für den Virgin-Piloten nicht mehr als ein 21. Platz heraus.

“Das ist ganz schlecht gelaufen. Ich hatte Hydraulik-Probleme, und wir haben es nicht geschafft, das zu reparieren“, sagte Rosberg enttäuscht. Glock war mit seiner Leistung zufrieden, dennoch wirkte er ein wenig ratlos: “Ich bin erstaunt darüber, dass mir nach vorne so viel Zeit fehlt. Ich wüsste nicht, wo ich einen Fehler gemacht haben soll oder wo ich hätte schneller sein können.“

dapd

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