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Vettel von 30.000 Fans in Heppenheim empfangen

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Sebastian Vettel fährt mit seinem Weltmeister-Auto durch seine Heimatstadt Heppenheim.

Heppenheim - 30.000 Fans haben dem alten und neuen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel in seiner Heimatstadt Heppenheim einen begeisternden Empfang bereitet. Mit dabei hatte er seine „Kinky Kylie“.

Die Zuschauer jubelten dem Red-Bull-Piloten frenetisch zu, als er um 16.47 Uhr mit seiner „Kinky Kylie“ auf dem Heppenheimer Europaplatz vorfuhr, der gerade einmal 500 Meter Luftlinie von Vettels Elternhaus entfernt ist.

Vettel hielt direkt vor der Bühne an und kletterte auf sein Auto. Dann lief er an den Fanmassen vorbei und klatschte fast mit jedem in der ersten Reihe ab. „Es ist unglaublich, so viele Leute hier zu sehen. Die Stimmung ist... nicht schlecht, ich bin überwältigt. Besser kann es nicht sein“, sagte Vettel, nachdem er auf die Bühne geklettert war.

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

A wie Adrian Newey, Red-Bull-Technikguru und Konstrukteur der Weltmeisterautos © Getty
B wie Beatles, Sebastians Lieblingsgruppe © Getty
C wie Christian Horner, als Teamchef bei Red Bull Vettels Vorgesetzter © Getty
D wie Deutschland, Vettels Heimat, in der er aber bislang noch kein Formel-1-Rennen gewonnen hat © Getty
E wie Ehrgeiz, eine von Vettels herausragenden Eigenschaften: Er kann nicht verlieren, egal, wobei © Getty
F wie Fußball, womit Vettel schon als Kind aufgehört hat, weil er nicht gut genug war © Getty
G wie Geld, nicht so wichtig für Vettel, weshalb er lieber seine Ruhe genießt als noch mehr Werbeverträge abzuschließen © Getty
H wie Haare, blond und bares Geld wert - durch einen Werbevertrag mit einem Shampoo-Hersteller © Getty
I wie Indianapolis, der Ort von Vettels erstem Formel-1-Rennen, in dem er 2007 gleich als Achter einen WM-Punkt holte © Getty
J wie Jubelschreie, Vettels Ausbrüche am Boxenfunk nach gewonnenen Rennen sind fast schon legendär © Getty
K wie Kinky Kylie, Kosename für Vettels Rennauto © Getty
L wie Lächeln, mit dem der Weltmeister viele - vor allem weibliche - Fans fasziniert © Getty
M wie Monza, Ort von Vettels Durchbruch. Dort fuhr er 2008 im Toro Rosso als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte auf die Pole Position und gewann ein Rennen © Getty
N wie Norbert, Vettels Vater, der die Karriere seines Sohnes von Beginn an unterstützt hat © Getty
O wie Otto Waalkes, der in der Bild-Zeitung ein Gedicht widmete © Getty
P wie Perfektion, ein Status, den Vettel immer anstrebt © Getty
Q wie Qualifikation, Vettels Domäne, in 12. von 15 Rennen fuhr Vettel in diesem Jahr auf die Pole Position © Getty
R wie Red Bull, Vettels Förderer schon seit Kartzeiten © Getty
S wie Suzuka, die Strecke, auf der er in drei Jahren zwei Rennen und einen WM-Titel gewann © Getty
T wie Tommi Parmakoski, Vettels finnischer Fitnesstrainer und Physiotherapeut, mit dem er übers Jahr gesehen die meiste Zeit verbringt © Getty
U wie unermüdlich, Vettel ist abends meist der Letzte im Fahrerlager, diskutiert lange mit seinen Ingenieuren © Getty
V wie Vettel-Finger, sein Markenzeichen, und als blaue Schaumstoffversion Standardausrüstung eines echten Vettel-Fans © Getty
W wie Wille, mit dem Vettel im vorigen Jahr in letzter Minute doch noch seinen ersten Titel geholt hatte © Getty
X wie x-beliebig, genau das, was Vettel nicht ist © Getty
Y wie youngest, englisch, steht für Vettels Rekorde, die er als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte holte © Getty
Z wie Ziel, für Vettel immer gleich: beim nächsten Rennen das Optimum herausholen © Getty

Mit Blick auf seine Fans fehlten dem 24 Jahre alten Champion zunächst ein wenig die Worte. „Ich bin stolz und glücklich und kapiere gar nicht, dass die alle wegen mir hier sind“, sagte Vettel, der sich mit seiner Heimat immer noch sehr verbunden fühlt, obwohl er inzwischen in der Schweiz wohnt. Auch mit seinem Lieblings-Fußballklub Eintracht Frankfurt, der ihm extra ein Trikot mit seinem Namen und der Nummer eins geschickt hatte. „Die Nummer eins sollten sie sich mal selbst auf den Deckel schreiben, damit sie im nächsten Jahr wieder in der 1. Liga sind“, sagte Vettel, bevor er in einer Pause im Programm zahlreiche Autogrammwünsche erfüllte.

Die Stadt Heppenheim hatte für die Feier von Vettels zweitem WM-Titel 400 Meter Straße abgesperrt und zur „Hero Lane“ (Heldenweg) erklärt. Die ersten Fans waren schon morgens um 9.00 Uhr zum Europaplatz gekommen, um sich die besten Plätze direkt hinter den Absperrgittern zu sichern.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde Glühwein ausgeschenkt, zu Essen gab es „Vettelinger“, kleine schmackhafte Würstchen. Angeheizt hatten die Stimmung vor Vettels Auftritt auf der Bühne bereits die Söhne Mannheims um Xavier Naidoo. Hunderte der blauen „Vettel-Finger“ aus Schaumstoff wippten im Publikum im Takt.

SID

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