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Vettel-Boss Mateschitz: "Unglaublich"

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Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz (r.) ist begeistert von Sebastian Vettel

Berlin - Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz hat die Leistung von Formel-1-Doppelweltmeister Sebastian Vettel als "unglaublich" bezeichnet. Eine Stärke hebt der Milliardär dabei hervor.

“Vor allem wegen seiner Konstanz. Dass Sebastian gut ist, weiß jeder. Er hat Talent, Disziplin, die Konzentration, die Fähigkeit, sich völlig auf eine Runde fokussieren und sich im entscheidenden Moment nochmals steigern zu können“, sagte Mateschitz in einem Interview der “Salzburger Nachrichten“ (Montag). “Aber die Kontinuität seiner Leistungen, die ist einfach unglaublich“, meinte der Milliardär, der den Triumph nicht vor Ort in Suzuka verfolgte, sondern daheim in Pinzgau.

"Der Kaiser mit dem menschlichen Gesicht": Die Presse über Vettels Triumph

"Der Kaiser mit dem menschlichen Gesicht": Die Presse über Vettels Triumph

Ausgerechnet im Ferrari-Land Italien wird Sebastian Vettel nach seinem zweiten Titelgewinn in Folge zum neuen Formel-1-Kaiser gekrönt. Der 24-Jährige sei nicht länger nur ein geklonter Michael Schumacher, vielmehr sei Vettel durch seinen Triumph in Suzuka bereits zu einem Formel-1-Mythos geworden. Die Pressestimmen aus Italien: © Getty
Gazzetta dello Sport: “Vettel erobert seinen zweiten WM-Titel im Schumacher-Stil. Mit seinen 24 Jahren ist Sebastian schon zu einem Mythos der Formel 1 geworden. Er ist der jüngste Pilot, der bereits zwei WM-Titel gewonnen hat. Obwohl er in Suzuka nicht einen seiner besten Tage hatte, spürt man seine feste Entschlossenheit, diese Weltmeisterschaft zu beenden. Vettel war zwar mit dem dritten Platz nicht glücklich, doch es hat sich gelohnt, denn er hat jetzt den WM-Titel in der Tasche.“ © Getty
Corriere dello Sport: “Vettel feiert seinen zweiten WM-Titel. Jetzt beginnt die Jagd auf Schumis Rekorde. Sebastian, der Kaiser mit dem menschlichen Gesicht, ist nicht länger ein geklonter Schumacher, er will ihn überholen. Vettel hat in dieser Saison keinen Tag verloren. Im Vergleich zum Sebastian des vergangenen Jahres ist er sehr gereift. Er ist tadellos in seiner Arbeit, und er denkt auch in den Ruhepausen an die Formel 1. Vettel ist viel sympathischer als Schumacher. Die Jagd nach den Rekorden hat erst begonnen.“ © Getty
Tuttosport: “Vettel, der zweite WM-Titel ist nur der Anfang. Jedes Ziel steht ihm offen. Er hat auf seiner Seite sein unglaubliches Talent, ein tolles Auto und viel Zeit, da er erst 24 Jahre alt ist. Für ihn, der wie Schumacher seine Karriere in Kerpen begonnen hat, ist der Vergleich mit Kaiser Michael unvermeidbar, nicht nur wegen derselben Staatsangehörigkeit, sondern weil ihn Michael selbst als seinen Erben betrachtet.“ © Getty
La Repubblica: “Vettel ist geboren, um die Nummer eins zu sein. Vom jungen Talent zum Meister. Schumachers Erbe hat noch einen Traum: zum Ferrari-Piloten zu werden. Sebastian hat die unglaubliche Fähigkeit, sich ständig zu verbessern.“ © Getty
Corriere della Sera: “Vettel, ein Jahr auf dem Mond. Nach seinem zweiten Sieg kann der junge Pilot auf weitere Erfolge wie die von Schumacher mit sieben WM-Titeln hoffen. Vettel ist ein Meister, der nicht überheblich wird und weiter hart arbeitet. Er ist ein reiner Kämpfer, der weder den Rivalen noch sich selbst Pausen gönnt.“ © Getty
Krone: “Vettel mit Platz drei jüngster Weltmeister. Der dritte Platz in Suzuka reicht dem souveränen Red-Bull-Piloten, der sich nun jüngster Doppel-Weltmeister aller Zeiten nennen darf.“ © Getty
Der Standard: “Sebatian Vettel und das fantastische Jahr.“ © Getty
Kurier: “Seb Superstar war auf Plakaten der Fans in Suzuka zu lesen. Ihr Held enttäuschte sie nicht.“ © Getty

Wie sein Meisterfahrer fordert auch Mateschitz kein Nachlassen in den restlichen vier Saisonrennen. Denn das Ziel sind weitere Erfolge. “Wir legen jetzt die Basis, um auch 2012 um den Titel fahren zu können“, sagte Mateschitz: “Dabei wissen wir, wie sehr McLaren, Ferrari und Mercedes für nächste Saison aufrüsten werden. Unsere Aufgabe wird jetzt sein, das Beste in der Entwicklung für 2012 herauszuholen.“

Die ganz große Party für den jüngsten Doppelweltmeister der Formel-1-Geschichte soll es dann am Saisonende in Sao Paulo geben, kündigte der Red-Bull-Besitzer an, nachdem Vettel schon in Japan gefeiert hatte. Möglicherweise werde man auch etwas im Hangar-7 auf dem Salzburger Flughafen machen. Dort hatte Vettel bei seinem Party-Marathon bereits vor einem Jahr Station gemacht.

dpa

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