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Vettel-Jubel nach Pole: "Huhu, huhu"

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Sebastian Vettel im Gespräch mit Christian Horner, dem Team-Manager von Red Bull.

Sepang - Weltmeister Sebastian Vettel startet auch beim zweiten WM-Lauf des Jahres von der Pole Position. Rekordweltmeister Michael Schumacher muss einen weiteren Rückschlag hinnehmen.

Sebastian Vettel freute sich wie ein kleines Kind: “Huhu, huhu!!!“, feierte der Formel-1-Weltmeister überschäumend bereits per Boxenfunk seine in allerletzter Sekunde erkämpfte Pole Position für den Großen Preis von Malaysia. “Yeah! So muss man es machen.“ Der Red-Bull-Pilot aus Heppenheim unterstrich damit seine Favoritenrolle für das Hitzerennen in Sepang, wo er schon im Vorjahr triumphiert hatte. “Ich bin sehr, sehr glücklich“, betonte er.

Für Rekord-Champion Michael Schumacher endete dagegen auch die zweite Qualifikation dieser Saison mit einer herben Enttäuschung. Wegen eines technischen Problems schaffte der Mercedes-Pilot aus Kerpen wie schon beim Auftakt in Australien als Elfter nicht den Sprung in die Top Ten. “Der Heckflügel ist nicht in die gewünschte Position zurückgegangen“, erklärte er die Ursache.

Die Formel 1 2011: Alle Fahrer und ihre Autos

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Nick Heidfeld war als Sechster etwas überraschend Zweitbester des deutschen Sextetts. Das Podium “ist 'ne Option“, sagte der Lotus-Renault-Pilot aus Mönchengladbach zufrieden. Nico Rosberg (Wiesbaden) entschied im zweiten Silberpfeil erneut das teaminterne Duell mit Schumacher zu seinen Gunsten. “Der neunte Platz ist natürlich nicht gut“, sagte er dennoch unzufrieden.

Am Sonntag (Start: 10.00 Uhr MESZ/RTL und Sky) spricht alles für einen Teamzweikampf zwischen Red Bull und McLaren. Der Brite Lewis Hamilton belegte mit 0,104 Sekunden Rückstand auf Vettel den zweiten Platz. “Position 1 wäre mir natürlich lieber gewesen, aber ich kann nicht enttäuscht sein“, fand sich der Ex-Champion mit seiner Niederlage ab. 

Sebastian Vettel kurvt durch seine Heimatstadt

Vettel kurvt durch seine Heimatstadt Heppenheim

Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © dpa
Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
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Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
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In der zweiten Startreihe stehen in dem drittplatzierten Mark Webber (Australien) und in Jenson Button (Großbritannien) ebenfalls ein Red-Bull- und ein McLaren-Konkurrent. Dieses Quartett setzte sich deutlich von den die nächsten vier Ränge belegenden Ferrari- und Lotus-Renault-Kombinationen ab. “Ich glaube, es wird ein tolles Rennen“, sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner angesichts der “guten Ausgangslage“.

Bei Mercedes GP war dagegen Frustbewältigung angesagt. “Die Plätze neun und elf für Nico und Michael sind nicht das von uns angestrebte Qualifying-Ergebnis“, sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. Dass Schumacher wie schon vor zwei Wochen in Melbourne Opfer eines technischen Problems war, bedeutete keinen Trost.

“Es ist ziemlich offensichtlich, dass was schief gelaufen ist. Ich war das ganze Wochenende von uns beiden klar vorneweg“, wies Schumacher darauf hin, dass die erneute Niederlage gegen Rosberg aus seiner Sicht nur dem streikenden Heckflügel geschuldet war. Fakt sei aber, dass “wir generell nicht so stark sind, wie wir sein wollen“. Rosberg, der ebenfalls über den Heckflügel klagte, assistierte: “Das Problem ist, dass wir im Rennen auch nicht so stark sind.“

Vettel benötigte auf dem 5,543 Kilometer langen Sepang International Circuit 1:34,870 Minuten bei seinem besten Versuch. “Ohne KERS stünden wir heute nicht hier“, strich der 23 Jahre alte Vorjahressieger nach seiner insgesamt 17. Pole-Position den Anteil des von Red Bull erstmals eingesetzten Energierückgewinnungssystems heraus. KERS bringt per Runde 6,7 Sekunden lang 82 PS zusätzlich. Ohne diesen Power-Schub hätte Vettel Hamilton wohl kaum schlagen können.

Adrian Sutil (Gräfelfing) belegte im Force India Platz 17: “Technische Probleme ohne Ende. Es ist einfach keine Konstanz da.“ Timo Glock war als 22. bereits in der ersten K.o.-Runde klar gescheitert. “Unser Auto ist einfach zu langsam“, klagte der Virgin-Pilot aus Wersau. “Im Regen sind wir genauso langsam. Höchstens bei den anderen KERS-Autos schlägt der Blitz ein und wir fahren weiter.“

Vor dem Großen Preis von Malaysia führt Titelverteidiger Vettel die WM mit 25 Punkten an. Hamilton (18 Punkte) ist Gesamtzweiter vor dem Russen Witali Petrow im Lotus Renault (15.)

dpa

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