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Vettel kritisiert: "Immer radikalere Wege"

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Sebastian Vettel in seinem neuen Red Bull bei Testfahrten.

Berlin - Sebastian Vettel hat den Kurs der Formel 1 kritisiert, mit immer mehr technischen Änderungen die Showeffekte zu erhöhen. Sie gehe immer radikalere Wege, meinte der Red-Bull-Pilot aus Heppenheim.

"Ich sehe eine Gefahr vor allem darin, dass die kleine Raupe Nimmersatt vor dem Fernseher sitzt und sich immer mehr Unterhaltung wünscht", sagte der Weltmeister dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" (Montag). "Es wird immer mehr investiert, damit die Show besser und besser wird. Ich frage mich, ob das notwendig ist." Neben der Rückkehr des Hybridsystems KERS, bei dem für 6,7 Sekunden pro Runde zusätzliche 82 PS per Knopfdruck aktiviert werden können, soll neuerdings vor allem der verstellbare Heckflügel das Überholen vereinfachen.

Die Formel 1 2011: Alle Fahrer und ihre Autos

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Zusammen sollen die beiden Systeme die Autos für einige Sekunden rund 20 Stundenkilometer schneller machen. "Das ist eigentlich 'ne tolle Erfindung. Du drückst aufs Knöpfchen und dann geht die Post ab", hatte Rekordweltmeister Michael Schumacher jüngst über das Energierückgewinnungssystem KERS gesagt. Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg befand wegen der Neuerungen hingegen: "Es ist an der Nähe der Grenze."

"Sobald ein kritischer Punkt erreicht wäre, würden wir uns zusammensetzen und beratschlagen. Es geht um unsere Sicherheit", betonte Vettel und schloss weitere Änderungen bis zum Saisonstart beim Großen Preis von Bahrain am 13. März nicht aus.

dpa

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