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Vettel verpasst Sieg bei Formel-1-Heimspiel

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Felipe Massa (vorne) von Ferrari auf dem Hockenheimring vor Teamkollege Fernando Alonso (l) aus Spanien und Sebastian Vettel.

Hockenheim - Sebastian Vettel hat bei seinem Formel-1- Heimspiel den Sieg verpasst. Die Ferrari-Störenfriede haben seinen erhofften ersten Triumph verhindert.

Der Red-Bull-Pilot fuhr beim Großen Preis von Deutschland am Sonntag zwar aufs Podium, musste aber dem Scuderia-Duo Fernando Alonso und Felipe Massa den Vortritt lassen. Durch den dritten Platz in Hockenheim verpasste Vettel zudem die Chance, im Titelrennen entscheidend Boden gut zu machen.

Für Mercedes verlief das Heim-Comeback mit einem eigenen Werksteam ebenfalls frustrierend, beide Silberpfeile wurden überrundet. Nico Rosberg fuhr als Achter über die Ziellinie. Rekordweltmeister Michael Schumacher ergatterte als Neunter gerade noch zwei WM-Punkte. “Bald werden wir besser aussehen“, versprach Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug dennoch.

Formel 1: Alle Fahrer und ihre Autos

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Die Gesamtwertung führt nach seinem vierten Platz weiterhin McLaren-Pilot Lewis Hamilton mit 157 Zählern an, es folgt sein britischer Teamgefährte Jenson Button (143). Punktgleich mit seinem Stallrivalen Mark Webber bleibt Vettel nach elf von 19 Saisonrennen mit 136 Zählern Vierter.

Auch der Rest des deutschen Sextetts konnte den Heimvorteil nicht nutzen. Force-India-Fahrer Adrian Sutil verfehlte zum ersten Mal seit sechs Rennen die Punkteränge und landete auf Rang 17. Nico Hülkenberg kam im Williams als 13. ins Ziel, Virgin-Fahrer Timo Glock wurde 18.

Bei Ferrari droht trotz des zweiten Doppelerfolgs der Saison dicke Luft, zudem könnte es Ärger mit dem Weltverband geben. Massa hatte zwar 49 der 67 Runden das Rennen angeführt und den ungestümen Alonso hinter sich gehalten. Dann aber griff die Box ein, Massa musste seinen Kollegen passieren lassen. “Tut mir leid, Junge“, funkte Renningenieur Rob Smedley an den Brasilianer. Laut Regelwerk des Internationalen Automobilverbands FIA allerdings ist eine Teamorder verboten.

Entsprechend kühl fielen im Ziel die Glückwünsche von Massa an seinen Kollegen aus. Dagegen lobte Teamchef Stefano Domenicali den Spanier überschwänglich: “Toller Job, Du warst das ganze Wochenende verdammt schnell.“

Vettels Hoffnungen auf eine Triumphfahrt in der Heimat platzten schon in der ersten Kurve. Tagszuvor hatte er Alonso in der Qualifikation noch um zwei Tausendstelsekunden geschlagen und sich seine sechste Pole Position der Saison geschnappt. Doch der Vizeweltmeister konnte den Vorteil nicht nutzen. Mit einem furiosen Start fuhr Massa von Rang drei an die Spitze, auch Alonso setzte sich gegen Vettel durch.

Alte Klasse ließ Superstar Schumacher aufblitzen, als er sich von Platz elf auf acht verbesserte. Glimpflich verlief ein Crash der beiden Toro Rosso, Sebastien Buemi musste wegen eines abgerissenen Heckflügels aber das Rennen aufgeben.

Verfolger Vettel konnte im Kampf an der Spitze zunächst dem Tempo der Ferrari nicht ganz mitgehen. Auch nach den Boxenstopps des Top-Trios zwischen Runde 13 und 15 verteidigte Massa die Führung. Einen harten Angriff seines Teamkollegen in Runde 21 parierte der Südamerikaner. Der um seine Titelchance kämpfende Alonso schimpfte daraufhin via Boxenfunk in Richtung Kommandostand: “Das ist lächerlich.“

28 Umläufe später bekam der Spanier seinen Willen. Die Ferrari-Teamleitung erklärte Massa: “Fernando ist schneller. Kannst Du diese Nachricht bestätigen?“ Kurz darauf ging der 29-Jährige vom Gas, Alonso zog mühelos vorbei und strebte seinem zweiten Saisonerfolg entgegen. Nach 1:27:38,864 Stunden auf dem 4,574 Kilometer langen Traditionskurs war der 23. Grand-Prix-Sieg des zweimaligen Weltmeisters perfekt.

dpa

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