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Vettel will England auch die PS-Party verderben

Sebastian Vettel hat sich wieder an die WM-Spitze herangetastet
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Sebastian Vettel hat sich wieder an die WM-Spitze herangetastet

Silverstone - Zum Fußball-WM-Finalwochenende tritt Sebastian Vettel gegen die führenden Lewis Hamilton und Jenson Button an - und zigtausende englische Formel-1-Fans.

England am WM-Finaltag auch noch die Formel-1-Party verderben und sich selbst schon fürs Heimspiel in Jubellaune bringen: Sebastian Vettel will auf der Insel Kurs auf die WM-Spitze nehmen und eine Siegesserie starten. “Mein Ziel ist es immer zu gewinnen. Manchmal klappt es und dann klappt es auch mal nicht. Trotzdem werden wir nicht aufgeben und beim Heim-Grand-Prix zu siegen wäre natürlich etwas ganz besonderes“, sagte Vettel.

Heiße Boxenluder: So sexy ist die Formel 1

Heiße Grid Girls in der Formel 1

Grid Girls, Boxenluder
Am Rande der Formel-1-Rennen geht es ganz schön sexy zu. Ob uniformierte Grid Girls von Veranstaltern und Sponsoren oder einzelne Boxenluder in knappen Outfits: Die Damen zeigen neben den Rennstrecken ihre heißen Profile. Klicken Sie sich hier durch die PS-Schönheiten der vergangenen Formel-1-Jahre. © dpa
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Genauso speziell wäre ein Sieg in Silverstone an diesem Wochenende. Genau darauf brennen die Lokalmatadoren und WM-Führenden Lewis Hamilton und Jenson Button. “Ich war in zehn Jahren nicht einmal auf dem Podium bei meinem Heimrennen, einmal habe ich es wenigstens in die erste Startreihe geschafft“, betonte Weltmeister Button: “Das ist eine große Lücke in meiner Karriere.“ Es wenigstens aufs Podium zu schaffen, wäre einfach nur “wow“.

Die Strecke wurde für den Großen Preis von Großbritannien an diesem Sonntag (14.00 Uhr/RTL und Sky) verändert, die Tradition bleibt. Silverstone war Austragungsstätte der ersten WM-Rennens vor 60 Jahren. Ein Klassiker in einem motorsportverrückten Land, dass Balsam auf seine Fußball-Wunden braucht.

“An Silverstone habe ich ganz unterschiedliche Erinnerungen, doch das Positive überwiegt und deshalb freue ich mich sehr auf dieses Rennen“, sagt Michael Schumacher. Dreimal konnte der mittlerweile 41 Jahre als Rekordweltmeister dort gewinnen, doch über- und erlebte er unweit der Heimstätten einer Vielzahl der Rennställe auch einen schweren Unfälle. Schumacher, der dreimal in Silverstone gewinnen konnte, brach sich bei seinem kapitalen Crash vor elf Jahren ein Bein.

2010 geht es für Schumacher um Schadensbegrenzung sportlicher Art. Nach einer taktischen Bruchlandung in den Straßen von Valencia und dem zweiten punkt- und trostlosen Auftritt nacheinander, hofft das Mercedes-Team endlich mal wieder auf einen Anflug von Glücksgefühlen. “Es ist sehr wichtig für uns, bei beiden Rennen eine ansteigende Formkurve zu zeigen, nachdem wir bei den letzten beiden Grand Prix in Kanada und Spanien nicht die besten für uns möglichen Ergebnisse geholt haben“, betonte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug mit Blick auf die Rennen am Wochenende und in zweieinhalb Wochen auf dem Hockenheimring.

Platz sieben für Nico Rosberg (75 Punkte) und nur Rang neun für Schumacher (34) sind bitter genug. Von der Spitze ist das Duo, das sich vor der Saison hochambitioniert Siege und sogar den Titel ausgerechnet hatte, weit entfernt. Hamilton hat 127 Zähler, Button 121 und Vettel nach seinem Sieg in Valencia 115. Teamkollege Mark Webber, der nach seinem spektakulären Salto-Unfall auf dem Hafenkurs in Spanien wieder fit ist für das nächste deutsch-australische Teamduell bei Red Bull, folgt als Vierter mit 103 Punkten.

“Ich freue mich darauf, wieder hinterm Steuer zu sitzen, nachdem ich in Valencia nicht ins Ziel gekommen bin“, sagte Webber. Silverstone sei schon immer eine gute Strecke für ihn gewesen, “ich habe in den meisten Klassen gewonnen - außer in der Formel 1“.

Nicht nur der Teamkollege Vettel will das verhindern. “Die Motivation und die Unterstützung sind so groß wie nirgendwo anders in der Welt“, sagte Button über das “Festival des Motorsports“. Allerdings sei das neue Strecken-Layout die große Unbekannte. “Ich mag, was ich gesehen habe“, befand sein Teamkollege Hamilton nach einem Blick auf die Bilder des umgestalteten, 5,901 Kilometer langen Kurses und kündigte an, 100 000 Menschen an der Strecke und das Land stolz auf das Team zu machen. Wenn da nur nicht ein Deutscher namens Vettel wäre...

dpa

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