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Vettel will Ruhe für Heimspiel Hockenheim

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Sebastian Vettel am Donnerstag mit Journalisten am Hockenheimring.

Hockenheim - Der Hauskrach mit Mark Webber soll Sebastian Vettels Formel-1-Party in Hockenheim nicht mehr stören. Harte Gegenwehr droht der deutschen WM-Hoffnung in jedem Fall wieder vom McLaren-Duo.

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Webber bereut nichts

Sebastian Vettel will Ruhe für sein Formel-1- Heimspiel und hat in Hockenheim einen Burgfrieden mit Stallrivale Mark Webber ausgerufen. “Egal wer gewinnt. Wir sind ein Team“, sagte der Heppenheimer am Donnerstag vor dem Großen Preis von Deutschland. Der seit Wochen schwelende Hauskrach mit seinem Teamgefährten drohte zuletzt die Titelchancen des 23-Jährigen zu gefährden. Auch Webber gab sich beim ersten gemeinsamen Auftritt vor dem elften Saisonrennen am Sonntag (14.00 Uhr/RTL und Sky) wieder zahm. “Ich habe kein Problem mit Sebastian“, beteuerte der Australier, ließ aber echte Reue vermissen. “Ich bedaure nichts“, sagte der Routinier.

Keine Nachsicht darf der Gesamt-Vierte Vettel auch vom WM- Spitzenduo Lewis Hamilton und Jenson Button erwarten. “Wir sind sicher, dass wir wieder einen Schritt vorwärts gemacht haben“, sagte Hamilton zuversichtlich. Der 25-jährige Brite führt die Fahrer- Weltmeisterschaft mit 145 Punkten an, sein McLaren-Kollege Button hat als Zweiter zwölf Zähler Rückstand.

Erst dann folgen Webber (128) und Vettel (121), die durch Defekte, Strategiefehler und ihren Zoff in dieser Saison viele Punkte verschenkten. “Wir haben bisher einen tollen Job gemacht, auch wenn wir nicht das schnellste Auto im Feld haben“, befand Titelverteidiger Button genüsslich in Richtung Red Bull.

Zumindest der Zwist von Silverstone soll die “Bullen“ in Hockenheim nicht mehr einholen. Webber hatte es Vettel und dem Team in Großbritannien übel genommen, dass der Deutsche kurzfristig einen Frontflügel erhielt, der eigentlich ihm zugesagt war. Schon zuvor waren beide mehrfach auf der Strecke aneinandergeraten, in Istanbul kam es sogar zum Crash. “Einige wollen Erzrivalen aus uns machen. Aber wir haben ein normales Verhältnis“, betonte der 33-Jährige nun. Und Vettel meinte: “Am wichtigsten ist, dass wir wissen, worauf wir den Fokus richten müssen.“

Vettel kurvt durch seine Heimatstadt Heppenheim

Vettel kurvt durch seine Heimatstadt Heppenheim

Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © dpa
Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
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Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
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Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
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Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © Getty
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Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © dpa
Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © dpa
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Vettel-Mania in Heppenheim: Der deutsche Formel-1-Star kurvte im Juli 2010 durch seinen Heimatort. Die Bundestraße 3 wurde kurzerhand zur Rennstrecke umfunktioniert. Nicht nur auf dem Quad, sondern auch im Red-Bull-Boliden brauste Sebastian Vettel über die Straße und wurde von rund 120.000 Fans begeistert gefeiert. © dpa

Vettels oberstes Ziel heißt erst einmal Heimsieg. Nach Hockenheim kommt der Vizeweltmeister als Favorit und größter Fan-Magnet. “Größeren Druck verspüre ich deshalb aber nicht“, sagte der Hesse. Als guter “Gastgeber“ bat Vettel am Tag vor den ersten Trainingsfahrten die internationale Medienschar um Verzeihung für den Dauerregen, der das Fahrerlager durchweichte. “Sorry dafür.“

Trotz der Schlechtwetterfront ist beim deutschen Piloten-Sechser die Vorfreude auf die Formel-1-Party auf der Hausstrecke groß. “Viel Unterstützung, aber auch hohe Erwartungen“ verspürt Rekordchampion Michael Schumacher vor seinem Comeback-Auftritt in Deutschland. Bei seinem letzten Gastspiel vor vier Jahren fuhr der siebenmalige Champion im Ferrari als Sieger über die Ziellinie, diesmal kommt der 41-Jährige im Mercedes als Außenseiter.

Teamkollege Nico Rosberg erwartet dennoch eine Begeisterungswelle für “Schumi“. “Die Fans werden Michael bei seinem Comeback frenetisch anfeuern. Ich hoffe, sie halten mir aber auch die Daumen“, erklärte der WM-Sechste.

“Mit sechs deutschen Fahrern wird die Unterstützung des Publikums ganz sicher unglaublich sein“, urteilte auch der Wersauer Timo Glock, für den allerdings im unterlegenen Virgin schon die Zielankunft ein Erfolg wäre. Williams-Neuling Nico Hülkenberg (Emmerich) stellt sich angesichts des großen Interesses der Medien, Fans und Sponsoren an die Lokalhelden schon auf ein “arbeitsreiches Wochenende“ ein.

Mit Hockenheim verbindet das deutsche Sextett eine innige Beziehung. Hier starteten die meisten als Knirpse ihre Karriere. “Das war eigentlich die erste Strecke, die ich je gesehen habe. Ich habe damals davon geträumt, wie es wäre, in die Formel 1 zu kommen. Jetzt herzukommen und dieses Ziel erreicht zu haben, ist magisch“, sagte Force-India-Pilot Adrian Sutil aus Gräfelfing.

Auch Rosberg und Hülkenberg haben dank ihrer Erfolge in Juniorklassen gute Erinnerungen an Hockenheim. Glock wuchs nur 30 Autominuten entfernt auf und war Stammgast auf dem Kurs. PS-Idol Schumacher ist mit vier Formel-1-Siegen Rekordhalter auf der Strecke. Heimtriumphe gelangen bislang ohnehin nur ihm und seinem Bruder Ralf.

In diese Liste will sich am Sonntag auch Vettel eintragen. Er vertraut dabei auf den Rückenwind von den Rängen. “Das kitzelt vielleicht noch eine zusätzliche Zehntel oder zwei aus mir und dem Auto heraus“, meinte der Heppenheimer. “Wenn so viele Leute dich anfeuern, vergisst du das nie wieder.“

Von Christian Hollmann und Elmar Dreher

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