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Hamilton: Wechselt er zu Red Bull?

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Wechselt er zu Red Bull? Lewis Hamilton heizt die Spekulationen an.

Kuala Lumpur - McLaren-Pilot Lewis Hamilton hat ein Auge auf Sebastian Vettels schnellen Red-Bull-Renault geworfen. Zumindest denkt er laut über einen Rennstall-Wechsel nach:

Der Weltmeister von 2008, der sich seit kurzem vom international renommierten Manager Simon Fuller beraten lässt, wird mit einem möglichen Wechsel von McLaren zu den „Bullen“ in Verbindung gebracht und könnte sich das wohl durchaus vorstellen. Theoretisch sei es denkbar, dass er an Vettels Seite die Nachfolge des Australiers Mark Webber antritt, erklärte Hamilton.

„Das kann funktionieren. Man hat mich und Fernando (Alonso) gesehen: Wir waren wettbewerbsfähig. Man sieht mich und Jenson (Button), also können Weltmeister durchaus zusammenfahren, so lange im Team Gleichbehandlung herrscht“, sagte Hamilton. Diese Philosophie sei aber nicht bei vielen anderen Teams verbreitet. In seinem aktuellen McLaren-Rennstall herrsche die größte Gleichheit, meinte er.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner hatte eine mögliche Verpflichtung seines britischen Landsmanns zurückgewiesen, nach Hamiltons Meinung aber wohl nur, um seine eigenen Fahrer zu schützen. „Den einzigen Grund, den ich mir vorstellen kann, so etwas zu sagen, ist, dass einige Leute ungern besiegt werden. Einige können damit umgehen, einige Leute sind bessere Verlierer oder bessere Gewinner“, sagte Hamilton.

Bei McLaren gebe es keine Probleme zwischen ihm und Button, dem Weltmeister von 2009. „Wenn Jenson mich schlägt, dann stecke ich das weg und sage mir: Beim nächsten Mal schlage ich ihn“, meinte Hamilton: „Wenn ich ihn schlage, jammert er nicht und sagt: 'Lewis hatte das bessere Auto als ich' oder 'Lewis hat dies gemacht und ich das'.“

Während Weltmeister Vettel bei Red Bull seinen Vertrag kurz vor Saisonbeginn um zwei weitere Jahre bis Ende 2014 verlängert hat, läuft der Kontrakt des 34 Jahre alten Webber am Ende dieser Saison aus. Die Management-Agentur von Hamiltons Berater Fuller kümmert sich unter anderem um Englands Fußball-Ikone David Beckham, Tennis-Star Andy Murray oder Hollywood-Star Michael Caine.

sid

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