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Spielberichte TuS Bad Aibling Basketball

FireGirls behaupten im Spitzenspiel die Tabellenführung

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Bad Aibling - Die FireGirls haben das Spitzenspiel in der 2. Damen Basketball Bundesliga Süd gegen den USC BasCats Heidelberg für sich entscheiden können. Die weiteren Spiel des TuS Bad Aibling Basketball.

FireGirls gewinnen gegen den USC BasCats Heidelberg

Die FireGirls haben das Spitzenspiel in der 2. Damen Basketball Bundesliga Süd gegen den USC BasCats Heidelberg mit 70 zu 61 für sich entscheiden können. In der hochspannenden Partie mussten die Aiblingerinnen bis zum Ende hart kämpfen und die Baden- Württembergerinnen niederringen. Die vielen mitgereisten Fans kamen somit voll auf ihre Kosten. Das Team aus dem Inn-Mangfall-Chiemgau Dreieck hatte ein schweres Auswärtsspiel am vergangenen Samstag zu bewältigen. Man trat gegen den Zweitplatzierten Heidelberg an, der gerade mal drei Partien in der bisherigen Hauptrundensaison verloren hat. Die bisher ungeschlagenen FireGirls waren also am 16. Spieltag gewarnt. Das Hinspiel, das man in der Hinrunde souverän gewonnen hattte, war also Makulatur. Das hier und jetzt zählte und so musste man sich einem Gegner stellen, der zum einen nichts zu verlieren hatte und zum anderen ein Spitzenteam in der DBBL2 darstellt. Die Partie begann mit einem 7 zu 2 Lauf für die Kurstädterinnen. Der gute Start war aber nach wenigen Minuten auf der Aiblinger Seite schnell vergessen. Heidelberg verteidigte aggressiv, setzte in der Offense Akzente und lies nicht locker. So kam es wie es kommen musste, die FireGirls lagen mit 13 zu 15 am Ende des 1. Spielabschnittes zurück. Im zweiten Viertel fingen sich aber die Ladies aus Oberbayern ein wenig besser, fanden aber nicht so richtig ihren eigenen Rhymthmus. Der Aiblinger Kapitän Lena Bradaric: "Heidelberg war am Anfang sehr aggressiv. Wir haben uns an deren Rhythmus angepasst und nicht an unsere Stärken geglaubt. Am Ende konnten wir doch Nerven beweisen und den Sieg nach Hause holen. Wir sind stolz und glücklich!". Das zweite Viertel endete mit einem 35 zu 35. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und die zahlreichen Zuschauer im Olympiazentrum in Heidelberg kamen wahrlich auf ihre Kosten, denn das Topspiel blieb bis zum Ende spannend. Mit dem Seitenwechsel kamen die FireGirls besser in die Partie, erzielten Punkt um Punkt und fanden allmählich ihren Rhythmus. Mit 21 zu 16 gewann man das 3. Viertel und man hatte den Eindruck, dass es nun wie letzte Woche, als man in Bamberg antrat, geschehen sollte. Sprich der Gegner würde konditionell einbrechen und die Aiblingerinnen am Ende als souveräner Sieger vom Parkett gehen. Aber wie es so oft im Sport ist, muss man hier immer die Rechnung mit dem Wirt machen. Dies bedeutete, dass Heidelberg bis zweieinhalb Minuten vor Schluss auf 3 Punkte herankam und die Partie zu Gunsten der Baden-Württemberger kippen würde. Jessica Höötmann und Lindsay Sherbert, die vor allem im zweiten Spielabschnitt aufdrehten, übernahmen zusammen mit Lena Bradaric die Initiative und spielten bis zur Schlusssirene eine 9 Punkteführung heraus. Mit 70 zu 61 gewannen die Kurstädterinnen und dem Headcoach Oliver Schmid sah man ein wenig die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. "Heidelberg hat sehr gut gespielt. Bis in die Haarspitzen ware die BasCats motiviert und wollten unbedingt gewinnen. Hier haben sich die FireGirls beeindrucken lassen. Unser Ziel war es die überraggende Centerspielerin Carlson zu stoppen, was uns auch insgesamt gut gelungen ist. Dass andere Spielerinnen gegen uns so gut punkteten, hatten wir so nicht auf der Rechnung. Heidelberg präsentierte sich als wirklich heimstarkes Topzweitligateam. In der zweiten Hälfte haben wir den Kampf angenommen und die Heimmannschaft regelgerecht niedergerungen. Über den Sieg freuen wir uns sehr, weil wir daraus gelernt haben, dass wir knappe Spiele mit einer kämpferischen Leistung für uns entscheiden können. Die Playoffs können kommen!", so Schmid. 

Am 6. Februar spielen die Fireballs wieder zu Hause in der Sporthalle des Sportparks Bad Aibling. Um 19.15 Uhr ist Anpfiff gegen das aufstrebende Team der Rhein-Main Baskets, dass aktuell in Richtung Playoffs mit großen Schritten geht. An den Aiblinger Vorverkaufsstellen Sport Fischbacher und ARAL Tankstelle Burggraf können für diese weitere spannende Partie gekauft werden.

FireGirls dominieren das Lokalderby

Am Ende war es ein echter Kantersieg! Sah man aus Aiblinger Sicht dem Lokalderby in der 2. Basketball-Bundesliga der TBA Fireballs gegen den TSV Wasserburg II mit großer Spannung und Respekt entgegen, verlief die Partie dann doch sehr einseitig. Vor gut besuchter Kulisse in der Sporthalle des Sportparks Bad Aibling/Mietraching zeigten die FireGirls schnell, wer aktuell der unangefochtene Ligaprimus ist. Ohne großen Aufwand gewann man mit 107 zu 61. Das Lokalderby begann rasant und sehr kampfbetont. Beim "St. Georg Hotel Partner Day" schenkten sich beide Teams in den ersten fünf Minuten nichts. Es ging hin und her, wobei die Aiblinger Fireballs-Bundesligadamen dann Schritt für Schritt und Punkt für Punkt davonzogen. Schon nach dem ersten Viertel, das die Kurstädterinnen mit 29 zu 17 für sich entschieden, war das Spiel so gut wie gelaufen. Dennoch sahen die zahlreichen Zuschauer im FireDome eine interessante Partie. Die FireGirls hielten das Tempo hoch, verteidigten aggressiv und zeigten ein ums andere Mal kreative Spielzüge, die manch einen Fan mit der Zunge schnalzen ließen. Auch im zweiten Spielabschnitt dominierte Bad Aibling. Mit 28 zu 14 gewann man auch hier sehr deutlich. Wasserburg ließ dann ein wenig den Kopf hängen und war nicht mehr so konzentriert und zielstrebig wie noch zu Beginn der Partie. Zur Halbzeitpause gab es, wie gewohnt, eine tolle Show zu sehen. Die vielen Zuschauer in der Sporthalle des Sportparks Bad Aibling/Mietraching waren von den Starlights des TuS Bad Aibling – Abteilung Bewegung und Tanz, total begeistert. Nach dem Halbzeitpausentee ging die nun einseitige Partie so weiter wie diese in den ersten 20 Spielminuten geendet hat. Bad Aibling agierte nach Belieben. Vor allem Jessica Höötmann und Lindsya Sherbert hatten einen Sahnetag erwischt. Mit 26 und 25 Punkten machten sie knapp die Hälfte der Aiblinger Punkte. Auch DeDe Chambers und Christina Schnorr kamen über die 10 Punktemarke. Lena Bradaric, die verletzungsbedingt mit einer leichten Knieprellung in den letzten 15 Minuten draußen auf der Bank blieb, ging nicht ab, da die FireGirls aus der Sport- und Gesundheitsstadt Bad Aibling alles im Griff hatten. Eva Rupnik übernahm hierbei das Kommando bis auch sie mit einem Ellenbogencheck gegen ihren Kopf vier Minuten vor Schluss auf die Bank musste. All dies war aber nur Makulatur, denn das dritte und vierte Viertel gingen 24 zu 14 und 26 zu 16 an die Fireballs. Trainer Oliver Schmid zeigte sich nach dem Schlusspfiff sehr zufrieden. "Das war mal wieder eines unserer besseren Spiele", sagte er. "Wir wollten schnell nach vorne spielen und Wasserburg hat das zum Glück zugelassen. Nach dem Arbeitssieg in Bamberg war dies nun ein Sieg, bei dem wir auch spielerisch überzeugen konnten." Nun steht am kommenden Wochenende am 30. Januar um 17 Uhr in Heidelberg das Spitzenspiel der 2. Bundesliga Süd an. Die FireGirls treffen dort als ungeschlagener Spitzenreiter am 16. Spieltag (von 22) auf den aktuellen Tabellenzweiten BasCats USC Heidelberg. Die Fireballs hoffen dabei wieder auf zahlreiche mitreisende Fans.

Bad Aibling Fireballs - deutlicher Sieg gegen Gröbenzell

Nicht schön aber erfolgreich, so das Fazit der Fireballs-Akteure nach dem 110:67-Sieg über Slama Jama Gröbenzell. Im Topspiel gegen München muss nächste Woche eine deutliche Leistungssteigerung her, will man die Frösche auswärts bezwingen. Nach den dramatischen Ereignissen am letzten Spieltag (wir berichteten) galt es für die Spieler der Fireballs, sich im Training auf den nächsten Gegner zu fokussieren und alle Nebenkriegsschauplätze auszublenden. Immerhin steht am 24. Januar das wohl entscheidende Spiel um den Aufstieg gegen den Sportbund München auf der Agenda. Da kam am vergangenen Samstag die starke Mannschaft aus Gröbenzell als Standortbestimmung vor dem Kracher gerade recht. Gegen das Team aus der Münchner-Vorstadt tat sich der TBA in der Hinrunde bereits recht schwer. Gröbenzell war eines von nur drei Teams die mit weniger als 25 Punkten Differenz gegen die Fireballs verloren. Ausschlaggebend war hierfür vor allem die körperliche Präsenz des Tabellenfünften. Die Jamas sind eigentlich das einzige Team der Liga, das körperlich mit den Fireballs mithalten kann. So erwarteten alle eine spannende Partie im gut besetzten FireDome. Leider hielt das Spiel aber nur phasenweise das, was es versprach. Vor allem im ersten Viertel war die Aiblinger Defense nicht auf der Höhe. David Heinrich konnte in der Offensive schalten und walten wie er wollte und markierte fast alle Punkte der Gäste in den ersten zehn Minuten. Die gewohnte Präsenz in der eigenen Zone fehlte diesmal fast komplett. So entwickelte sich anfangs ein ausgeglichenes Spiel. Als Urald King (23 Punkte/14 Rebounds/3 Blocks) schnell sein zweites Foul gepfiffen bekam und Tobi Guggenhuber (2/7/1) ausgewechselt wurde, zeigte sich zunehmend die körperliche Überlegenheit der Gastmannschaft. Erst als David Bergfeld (35) gegen Ende des ersten Viertels langsam auf Betriebstemperatur kam erspielten sich die Fireballs eine erste Führung. 28:21 stand es nach dem ersten Viertel. Der zweite Spielabschnitt war geprägt von Fehlentscheidungen, schlampig gelaufenen Systemen und vielen vergebenen Möglichkeiten. Zwar war der TBA nie in Gefahr, die Führung abzugeben, trotzdem tat sich das Team um Kapitän Bergfeld in der Offensive sichtlich schwer. Die meisten Korberfolge wurden durch Einzelaktionen erzielt. Simon Bradaric (20) und Marco Hack-Vazquez (11) konnten zwar einige Akzente aus der Distanz setzen, doch insgesamt litt der Spielfluss der Gastgeber sichtlich. Halbzeitstand 56:40. Erst im dritten Viertel dominierten die Aiblinger in gewohnter Manier. Die Systeme funktionierten nun etwas besser und die daraus resultierenden freien Würfe wurden nun auch besser genutzt. Vor allem Claus Weiß (14) koordinierte nun erfolgreich die Aiblinger Angriffsbemühungen. Nach dreißig Minuten betrug die Führung bereits komfortable dreißig Punkte. Im letzten Viertel wechselten die Fireballs nochmal viel durch und die zweite Garde machte ihre Sache richtig gut. Vor allem in der Defense wurde nun hart gearbeitet. Lediglich neun Punkte wurden den Gästen in den letzten zehn Minuten gestattet. Zudem machten Justin Kaifosch (4) und Manu Hack-Vazquez eine tolle Partie auf den kleinen Positionen. Auch Tom Rabentko (1) zeigte gute Ansätze in der Offensive. So siegten die Fireballs letztendlich verdient aber über weiter Strecken recht unspektakulär mit 110:67. "Trotz der mageren Leistung haben wir sehr deutlich gewonnen, das macht Hoffnung für nächste Woche. Allerdings müssen wir uns gegen München deutlich steigern wenn wir dort gewinnen wollen", sagte Claus Weiß nach der Partie. Durch diesen Sieg erobern die Fireballs kurzfristig Platz 1 in der Tabelle zurück. Allerdings spielen die Frösche erst am Sonntag gegen Landsberg. Wie erwähnt, steht am kommenden Wochenende dann der absolute Kracher auf dem Spielplan der Regionalliga II. Am Sonntag um 16 Uhr kommt es zum Aufeinandertreffen der nominell ungeschlagenen Aiblinger und dem Tabellenführer SB München. Das Hinspiel gewann der TBA mit 17 Punkten Unterschied. Mit einem Sieg würde man die Tabellenspitze wieder zurückerobern und müsste nicht auf den Erfolg des Einspruchs gegen die Wertung des Landsberg-Spiels hoffen. Tobi Guggenhuber: "Wir haben es selbst in der Hand. Wir werden am Sonntag beweisen, dass wir die Nummer 1 der Liga sind." Er und das gesamte Team sind also heiß auf das kommende Wochenende und freuen sich auf viel Unterstützung der Aiblinger Basketballfans.

Bad Aibling Fireballs - Sieg im Spitzenspiel in München

Die Basketballer des TuS Bad Aibling gewinnen das Spitzenspiel in München mit 75:62 und sind somit wieder Tabellenführer der zweiten Regionalliga Süd. "Es war der erwartet harte Kampf. Sie haben uns nichts geschenkt, aber durch unsere individuelle Stärke haben wir letztendlich verdient gewonnen", resümiert Tobi Guggenhuber die Partie. Doch alles der Reihe nach. Nach der vorläufigen Niederlage am grünen Tisch gegen Landsberg und des damit verbundenen Punktabzugs standen die nominell ungeschlagenen Fireballs Bad Aibling vor dem Spitzenspiel in München plötzlich unter Zugzwang. Konnte man sich eigentlich eine Niederlage mit bis zu 16 Punkten aufgrund des Erfolges im Hinspiel erlauben, war dieser Vorteil nun dahin. Bad Aibling brauchte den Sieg in München. So analysierte Neuzugang Tom Rabentko die Ausgangssituation vor der Partie treffend: "Wir wissen genau, dass der Sieger aus dieser Begegnung wohl so gut wie durch ist. Weder wir noch sie haben bisher gegen ein anderes Team Schwäche gezeigt. Somit ist nicht davon auszugehen, dass sich dies in der Rückrunde ändert." Der Druck für beide Teams war also groß. Dieser erhöhte sich auf Seiten der Fireballs nochmals, als der bisherige Head Coach Frank Gaw in der Woche vor der Partie überraschend aus gesundheitlichen und privaten Gründen von seinem Amt zurücktrat. So übernahmen unter der Führung von Claus Weiß, die erfahrenen Spieler um David Bergfeld und Tobi Guggenhuber die Trainingsgestaltung bzw. die Coachingaktivitäten. "Zum Glück hat sich Vereinsikone Stefan Bradaric bereit erklärt, das Coaching für das Spiel in München zu übernehmen. Als Spieler ist es einfach suboptimal, sich nebenbei noch auf das Wechseln oder die Matchups zu konzentrieren", sagt Claus Weiß. So war also alles angerichtet für ein absolutes Spitzenspiel. In einer brechend vollen Halle in Pasing sahen die rund 300 Zuschauer von Beginn an ein sehr kampfbetontes Spiel. Beide Defensivreihen sollten die Partie über weite Strecken bestimmen. Durch zwei schnelle Korberfolge von Vasic und Herrmann gingen die Hausherren mit 4:0 in Führung. Dies sollte allerdings die einzige im gesamten weiteren Spielverlauf sein.

Die Fireballs zeigten sich von Beginn an hoch konzentriert. In dieser frühen Phase der Begegnung bestimmte vor allem US-Profi Urald King (14 Punkte/27 Rebounds/2 Seite 1 von 2 Blocks) das geschehen. Der sprunggewaltige Forward dominierte die Bretter auf beiden Seiten des Spielfeldes und griff sich so gut wie jeden Rebound. Lediglich die kleinlichen Foulpfiffe der Unparteiischen konnten "UK" im ersten Viertel Einhalt gebieten. Bad Aibling führte nach einem ersten Run mit 11:4. In Folge schossen sich nun die Distanzschützen auf beiden Seiten warm. Während für den TBA Simon Bradaric (17/2 Dreier) einnetzte, kam bei den Hausherren Fredi Bikandi zu einigen sehenswerten Korberfolgen von Jenseits der Dreierlinie. Spielstand nach dem ersten Viertel 15:23 für den TBA. Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Beide Teams verteidigten stark und ließen dem Gegner kaum Raum zum Kombinieren. Korberfolge wurden nun immer mehr in Eins-gegen-Eins- Situationen erzielt. Hier waren die Fireballs aufgrund der körperlichen Überlegenheit immer wieder leicht im Vorteil. Vor allem Dave Bergfeld (24) nutzte seine gnadenlose Athletik und war meist nur durch Fouls zu stoppen, welche ihm das Schiedsrichtergespann aber zu oft verweigerte. So wurde die Partie immer härter, überschritt aber nie die Grenze zur Unfairness. Die Führung für die Fireballs pendelte sich nun konstant auf 10 bis 15 Punkte ein. Zum Abschluss der ersten Halbzeit traf Youngstar Justin Kaifosch (7) einen sehenswerten Buzzerbeater zum 31:44, den die knapp 100 mitgereisten Aiblinger-Fans ausgiebig bejubelten. Im dritten Viertel versuchte sich Bad Aibling nun weiter abzusetzen, um das Spiel vorzeitig zu entscheiden, doch die Frösche ließen sich einfach nicht abschütteln. Vor allem der bullige Center Tjorven Rohwer und Verteidigungsspezialist Alexander Herrmann hielten die Gastgeber weiter im Spiel. Den TBA erreichten nun erste kleine Foulprobleme. Die beiden Topscorer King und Bergfeld kassierten nun ihr drittes bzw. viertes persönliches Foul und mussten zwischenzeitlich auf der Bank Platz nehmen. In dieser Zeit gelang es Manu und Marco Hack-Vazquez auf den kleinen Positionen sowie Tobi Guggenhuber und Johannes Gotzlar, unter dem Korb für viel Entlastung zu sorgen. Spielstand nach dreißig Minuten 48:60 für die Fireballs. Chefstratege Claus Weiß (9) übernahm im letzten Viertel die Führung des Teams. Die Defensive des TBA ließ weiterhin keine guten Würfe für die Frösche zu. Dadurch konnten die Hausherren den Rückstand nie unter die magische Zehnpunktemarke bringen. So spielten die Fireballs die Partie letztendlich konzentriert zu Ende und gewannen verdient mit 62:75 in München. "Das Team hat heute alles gegeben. Es war sicherlich ein sehr kampfbetontes Spiel, das wir nur aufgrund unserer individuellen Stärke gewonnen haben. Ich bin mega stolz auf die gesamte Mannschaft. Wir wollten unbedingt gewinnen und haben es nun selbst in der Hand Meister zu werden," sagte Kapitän Bergfeld nach der Partie. Durch diesen Sieg springen die Fireballs wieder auf Platz 1 der Tabelle. Nominell weiter ungeschlagen liegt man nun wieder einen Punkt vor den Fröschen aus München und hat es somit selbst in der Hand aufzusteigen. Zudem besteht immer noch die Chance auf einen positiven Ausgang des Einspruchverfahrens zum Landsberg-Spiel. Sollte dies klappen, hätten die Fireballs vier Punkte Vorsprung und könnten sich aufgrund des direkten Vergleichs zwei weitere Niederlagen leisten. Ist das nicht der Fall, muss man nun alle restlichen Spiele gewinnen um sicher Meister zu werden. Am nächsten Wochenende gastieren die Fireballs dann in Augsburg beim Tabellenachten. Hier ist der TBA sicher haushoher Favorit.

Bad Aibling Fireballs - deutlicher Sieg in Augsburg

Bad Aiblings Basketballer gewinnen in Augsburg das 15. Spiel in Serie. Durch den ungefährdeten 90:60-Erfolg behaupten die Fireballs weiter ihre Tabellenführung in der Regionalliga II. Nach dem hart erkämpften Sieg im Spitzenspiel bei Sportbund München hatten die Fireballs Akteure diese Woche ein wenig Zeit zum durchatmen bzw. regenerieren. Das schwere Spiel kostete alle Beteiligten nicht nur Kraft sondern laugte auch psychisch aus. So erteilte die sportliche Leitung den Spielern am Montag einen Tag Trainingspause, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Also ging die Vorbereitung auf das nächste Spiel zwar etwas später los als gewohnt, doch sollte dies der Qualität keinen Abbruch tun. Konzentriert arbeiteten die Spieler in Eigenregie unter Führung von Claus Weiß an den Angriffssystemen und neuen Verteidigungsvarianten. Dazu Marco Hack-Vazquez: "Wir hatten eine sehr gute Woche. Der Fokus muss jetzt von Spiel zu Spiel gehen. Wir werden keinen Gegner unterschätzen oder gar auf die leichte Schulter nehmen. Es gilt nun, sich in jeder Begegnung zu 100 Prozent zu fokussieren und jedem Team den nötigen Respekt entgegen zu bringen um unser Ziel, ungeschlagen Meister zu werden, auch realisieren zu können". So reisten die Aiblinger am Sonntag zum Tabellenachten Schwaben Augsburg. Bereits das Hinspiel konnten die Fireballs deutlich dominieren und gingen somit als klarer Favorit in die Partie. Die Geschichte des Spiels ist dann auch recht schnell erzählt. Zu Anfang hatte der TBA die fast schon obligatorischen Startschwierigkeiten. Zwar eröffnete US-Profi Urald King (11 Punkte/12 Rebounds) die Partie mit einem spektakulären Alley-oop-Dunk, doch die Fireballs konnten in der Folge in der Offensive nicht richtig Fuß fassen. Viele gut herausgespielte Würfe wollten in den Anfangsminuten noch nicht den Weg durch die Reuse finden. Zudem wurde in der Defense oftmals zu fahrlässig agiert und so kamen die Gastgeber zu vielen freien Würfen von jenseits der Dreipunktelinie. Erst im zweiten Spielabschnitt kamen die Fireballs dann besser in ihre Systeme. David Bergfeld (25) und Simon Bradaric (15) lenkten die Partie nun hervorragend. Selbst die sehr passive und tief stehende Zonenverteidigung der Augsburger sollte kein Mittel gegen die Fireballs darstellen. Zu häufig generierten die Gäste dadurch freie Würfe. Einzig die weiterhin lasche Verteidigung und der stark aufspielende Kühn hielten die Hausherren noch etwas in Schlagdistanz. Halbzeitstand 37:50 für den TBA. Im dritten Spielabschnitt schalteten die Fireballs dann einen Gang rauf. Claus Weiß (18) Seite 1 von 2 und Marco Hack-Vazquez (4) punkteten wie gewohnt aus der Distanz während Tobi Guggenhuber (6 Rebounds/1 Block) und Feix Kristian (5 Pkt/3 Reb) die Zone sicherten und gut in der Verteidigung arbeiteten. Bad Aibling zog nun immer weiter davon. Zum Ende des dritten Viertels betrug der Vorsprung bereits 24 Punkte. Der letzte Durchgang war dann eine Demonstration defensiver Stärke. Man gestattete den Gastgebern ganze sieben Minuten lang keinen Korberfolg. Justin Kaifosch (7) und Manu Hack Vazquez (3) setzten hierbei die gegnerischen Aufbau- und Flügelspieler konstant unter Druck und forcierten so viele Ballgewinne. Zusätzlich sicherte der bullige Center Tom Rabentko (2) hervorragend die Zone. So siegten die Fireballs Bad Aibling letztendlich ungefährdet mit 60:90 in Augsburg und führen weiterhin die Tabelle der Regio II an. Nächste Woche findet am Samstag das Pokalviertelfinale in Vaterstetten statt. Gegen das Team aus der Bayernliga sind die Fireballs sicherlich klarer Favorit um den Einzug ins Final 4. Das nächste Ligaspiel bestreiten die Aiblinger dann am 13. Februar in Freising.

Pressemitteilung TuS Bad Aibling Basketball

Quelle: mangfall24.de

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