Laufen für Salzburg - Athletin will Österreicherin werden

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Die Laufener Leichtathletin Stephanie Bendrat will Österreicherin werden.

Laufen - Die Leichtathletin Stephanie Bendrat hat sich hohe Ziele für das Jahr 2015 gesetzt. Bei der Weltmeisterschaft in Peking will die Athletin als Österreicherin auflaufen.

Leichtathletin Stephanie Bendrat aus Laufen hat in diesem Jahr zwei große Ziele. Zunächst heißt es für die 24-Jährige sich sportlich für die Freiluft-Weltmeisterschaft in Peking zu qualifizieren.

Ihr zweites Ziel liegt aber nicht im sportlichen Bereich. Bendrat will österreichische Staatsbürgerin werden. Mittlerweile hat sie den dritten Antrag dazu gestellt. „Ich studiere und lebe hier und starte auch für einen Salzburger Verein. Daher ist es für mich die österreichische Staatsbürgerschaft nur logisch“, betont die angehende Juristin.

Stephanie Bendrat will bei der WM in Peking und vor allem im nächsten Jahr bei Olympia in Rio für Österreich an den Start gehen. Sportlich hat sie alles dafür getan, nun muss es von Behördenseite klappen.

Die abgelaufene Hallensaison ist für sie rundherum positiv verlaufen. Mit 8,13 Sekunden über die 60 Meter Hürden schaffte sie nicht nur einen neuen Salzburger Landesrekord sondern auch ihren internationalen Durchbruch. Auftritte auf der internationalen Bühne in Stockholm und Malmö verschafften ihr eine große Aufmerksamkeit. „Das es so gut klappt, hätte ich nicht erwartet und zu träumen gewagt“, meint dazu die Wahl-Salzburgerin.

Ihre Leistungssteigerung zuletzt führt sie auf ein konsequentes Training zurück. Auch habe sie gelernt, auf ihren Körper zu achten. Geärgert hat sie sich über die verpasste Teilnahme an den Hallen-Europameisterschaften in Prag. Obwohl sie das Limit dafür erbracht hat, scheiterte der Start an der fehlenden Einbürgerung. „Jetzt wo ich das Limit für die EM gelaufen bin, wird meine Einbürgerung hoffentlich mehr Beachtung finden“, hofft die Sportlerin.

Nichts destotrotz bereitet sich Stephanie Bendrat unverdrossen auf die Freiluftsaison vor. Nach einer kurzen Ruhepause versucht sie weiter den Spagat zwischen Studium und Training zu schaffen. Oft führt sie der Weg von der Uni direkt ins Trainingszentrum Salzburg/Rif in dem sie beste Bedingungen vorfindet. In der Regel dauert ihr Tag dann bis zu 14 Stunden. All das nimmt sie aber in Kauf, schließlich ist „Rio 2016“ ein lohnendes Ziel. Um das zu schaffen, muss sie aber noch einige Hürden überwinden.

SHu

Quelle: rosenheim24.de

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