Basketballherren aus Wasserburg fallen zurück

Ausrutscher vor heimischem Publikum

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Wasserburg - Noch nicht richtig in die Gänge gekommen sind die Basketballer des TSV Wasserburg im neuen Jahr: Die 81:88 -Heimniederlage gegen die dritte Mannschaft des FC Bayern war die dritte in vier Spielen seit dem Jahreswechsel. 

„Eine erfahrenes Team aus ehemaligen Regionalliga-Akteuren und Nachwuchstalenten, das gegen uns seine Stärken und Größenvorteile ausgespielt hat“, analysierte Coach Danny Paz hinterher. „Es war eine knappe Angelegenheit, auch wir hatten bis zum Schluss unsere Chancen. Positiv war erneut unser Kampfgeist und der mannschaftliche Zusammenhalt“. 

Kapitän Kenan Biberovic ärgerte sich über einen vergebenen Angriff kurz vor dem Ende: „Da hätte wohl besser die sicheren zwei Punkte nehmen sollen anstatt rauszupassen, dann wären wir zumindest auf 83:85 herangekommen“. Der anschließende Dreipunktewurf ging nämlich nicht durchs Netz, die Bayern schnappten sich den Rebound und mussten gefoult werden, ein Freiwurftreffer und ein 81:86-Rückstand waren das Resultat.

Wie im Hinspiel war die Partie von Beginn an umkämpft. Im ersten Viertel (11:15) war die Trefferquote auf beiden Seiten niedrig, die Gäste sicherten sich aber mehr Abpraller und daher zweite und dritte Chancen. Wasserburg kam aber um Lorenzo Griffin, der 17 seiner 27 Punkte allein im zweiten Viertel erzielte, wieder aus einem 18:29-Rückstand auf 38:44 heran.

Nach dem Seitenwechsel waren es Marcel Freiwald und Edin Bajric, die Griffin und Biberovic tatkräftig unter den Körben unterstützten, von außen streute Hermann Michel von der Dreierlinie einige Treffer bei. So auch den zum 78:85, der Wasserburgs Schlussoffensive

einleitete. Ein weiterer Dreier von Biberovic folgte, aber letztendlich konnten die Innstädter das Blatt nicht mehr wenden.

„Mit ein paar Pfiffen in der Schlussphase war ich nicht ganz einverstanden“, so der Coach, der aber auch meinte, dass man sich in erster Linie an die eigene Nase fassen müsse: Wir hatten das selbst in der Hand, einen besseren Spielstand für uns rauszuspielen“. 

Mit acht Siegen und sechs Niederlagen befindet sich die Truppe von Trainer Danny Paz im Kampf um Platz drei mit Schwabing, Fürstenfeldbruck und FC Bayern III. Die Hoffnungen auf die Vizemeisterschaft dürften sich aber erstmal zerschlagen haben, denn Vaterstetten setze seine Siegesserie in Memmingen fort.

Es spielten: Edin Bajric (6), Kenan Biberovic (19), Manuel Eggs, Marcel Freiwald (8), Lorenzo Griffin (25), Hermann Michel (13), Jonathan Rath (2), Christopher Sardgon (8) und Amir Sehalic.

Florian Jäger

Rubriklistenbild: © dpa

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