Weltklasse beim Hochfellnberglauf

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Bergen - 14 Tage nach der Berglauf-Weltmeisterschaft im italienischen Casette di Massa trifft sich die Weltelite am kommenden Sonntag bei dem Hochfelln-Berglaufklassiker.

Zu den absoluten Topläufern bei den Männern zählen Vorjahressieger Petro Mamo aus Eritrea, seines Zeichens Einzel- und Team-Weltmeister von 2012 und Vizeweltmeister im Teamwettbewerb 2014, dessen Landsmann Yossief Tekle, der sechsfache Weltmeister und achtfache „Hochfelln-Champion“ Jonathan Wyatt aus Neuseeland, der amtierende Europameister und WM-Vierte 2014, Bernard Dematteis aus Italien, Robert Krupicka aus Tschechien, Andrzey Dlugosz aus Polen, der britische Vize-Europameister Robbie Simpson und der Schweizer David Schneider. Gemeldet haben zudem weitere nationale Champions aus verschiedenen Berglaufnationen. Besonders interessant wird der Wettkampf durch die Teilnahme des deutschen Berglaufkaders, denn heuer stehen am Hochfelln auch wieder die Deutschen Berglaufmeisterschaften auf dem Programm. „Schongang“ ist beim 41. Internationalen Hochfellnberglauf eher nicht angesagt, vielmehr kann angenommen werden, dass nach 2002 und 2003 wieder eine „40er-Zeit“ angepeilt wird.

Bei den Frauen gilt die fünffache Weltmeisterin Andrea Mayr aus Österreich als Top-Favoritin. Die weltbeste Bergläuferin aller Zeiten hat leise angekündigt, ihren eigenen Streckenrekord von 47:28.2 Minuten unterbieten zu wollen. Um einen Podiumsplatz kämpfen die amtierende Teamweltmeisterin Antonella Confortola aus Italien, Vorjahressiegerin Silvia Olejarova aus der Slowakei und die Favoritin auf den Deutschen Meistertitel, Melanie Noll.

Besonders gespannt sind die Offiziellen des Leichtathletik-Verbandes auf das Abschneiden der Junioren- Mannschaftsweltmeisterinnen Sarah Kistner, Nada Balcarczyk und Annika Seefeld.

Auch die Anmeldung ist bereits abgeschlossen. Nachmeldungen sind jedoch noch möglich am Samstag, 27. September, von 14 bis 17 Uhr in der Tourist-Information Bergen und am Sonntag, 28. September, von 7.30 bis 9 Uhr im „Kaser“ 36, östlich der Hochfellnseilbahn-Talstation, sofern bis dahin das selbst gesetzte Limit von 500 Läufern nicht überschritten ist.

Um 10 Uhr fällt dann an der Talstation der Hochfellnseilbahn der mit Spannung erwartete Startschuss. Auch zahlreiche Medienvertreter aus nah und fern werden vor Ort sein. Zuletzt habe sich die Sportredaktion des Bayerischen Fernsehens angesagt, ließ der „Vater“ des Hochfellnberglaufs und OK-Vize Georg „Bibi“ Anfang verlauten. Auch das Wetter dürfte sich von seiner besten Seite präsentieren, denn laut gestriger Prognose soll bei angenehm spätsommerlichen Temperaturen und leichtem Föhnwind die Sonne scheinen.

mmü

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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