Steindl bittet Hoeneß um ein Freundschaftsspiel

Kommt der FC Bayern nach Burghausen?

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Bürgermeister Hans Steindl hofft, dass der FC Bayern zum 100-jährigen Firmenjubiläum von Wacker zu einem Freundschaftsspiel nach Burghausen kommt.
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Burghausen - Es wäre das Highlight des Jahres für den SV Wacker: Bürgermeister Steindl hat Uli Hoeneß um ein Freundschaftsspiel des FC Bayern gegen die Salzachstädter gebeten.

Spielen noch in diesem Jahr Ribéry, Lahm und Co. in der Wacker-Arena? Was nach einem illusorischem Wunschtraum der Wacker-Fans klingt, könnte vielleicht tatsächlich Realität werden - zumindest im Rahmen eines Freundschaftsspiels. Burghausens Bürgermeister Hans Steindl hat Bayern-Präsident Uli Hoeneß in einem Brief darum gebeten, sich beim Vorstand des FC Bayern dafür stark zu machen, den SV Wacker in die Terminplanung des Champions League-Siegers einzubeziehen. "Ich habe die Hoffnung, dass er seinen Leuten auf den Weg gibt: Plant's Burghausen mit ein", sagt Steindl im Gespräch mit innsalzach24.

Trainings- statt Freundschaftsspiel?

Steindl wendet sich bewusst direkt an Hoeneß, weil die Wacker-Geschäftsleitung um Florian Hahn mit einer offiziellen Anfrage an den FC Bayern keinen Erfolg hatte. "So wie ich Uli Hoeneß kenne, kennt er die Nöte und Sorgen des Profifußballs in der Region", erläutert Steindl, der durchaus Verständnis zeigt für die weltweiten Verpflichtungen des Deutschen Meisters. "Der FC Bayern ist nicht mehr der FC Bayern vor fünf, sechs Jahren. Das ist eine der besten Mannschaften der Welt und hat sehr viele Auslandsverpflichtungen", so der Bürgermeister.

Deshalb rechnet Steindl auch nicht damit, dass der SV Wacker ein groß angelegtes Freundschaftsspiel bekommen wird. "Wir werden es nicht schaffen, dass wir da ein ganz offizielles Spiel bekommen, weil der Terminplan der Bayern mittlerweile übervoll ist." Wahrscheinlicher ist nach Ansicht des Bürgermeisters, dass der FC Bayern für ein Trainingsspiel nach Burghausen kommt, etwa während einer Länderspielpause. "Ich denke, so was kann man kurzfristig in den Terminplan einbauen", sagt Steindl. Das habe der FC Bayern schließlich mit Regensburg und Unterhaching schon gemacht. "So etwas kann ich mir auch in Burghausen vorstellen."

"Reverenz und Dankeschön für die letzten 20 Jahre"

Anlass für Steindls Vorstoß ist das 100-jährige Firmenjubiläum von Wacker. "Ich bemühe mich, ein hochwertiges Programm auf die Beine zu stellen", erzählt der Bürgermeister. Im kulturellen Bereich seien bereits einige Veranstaltungen geplant. "Wenn wir im Sportbereich gleichziehen könnten, wäre es eine tolle Sache." Ein Gastspiel des großen FC Bayern in der Wacker-Arena wäre für Steindl "eine Reverenz und ein Dankeschön für die letzten 20 Jahre Profifußball in Burghausen". Gut möglich, dass sogar noch ein weiteres Fußball-Highlight hinzu kommt. Steindl schwebt vor, den Bayerischen Fußballverband darum zu bitten, ein Länderspiel der U19 oder U21 in der Wacker-Arena zu veranstalten.

Toni und van Bommel waren in Regensburg dabei

Sollte Steindl Erfolg haben und der FC Bayern zumindest zu einem Trainingsspiels während einer Länderspielpause kommen, müssten die Burghauser Fußballfans allerdings freilich einige Abstriche machen. Beim Gastspiel der Bayern bei Jahn Regensburg 2009 fehlten neben den deutschen Nationalspieler Mario Gomez, Miroslav Klose, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger auch eine Reihe internationaler Stars, darunter Ribéry und Robben. Immerhin gesellten sich damals zum zweiten Anzug um Breno, Christian Lell und Co. die damaligen Stammspieler Luca Toni und Mark van Bommel. Die beiden Stars waren damals nach einer Verletzungspause erst kurz zuvor wieder in den Kader zurückgekehrt.

Kommt "nur" die zweite Garde der Bayern nach Burghausen, würden wenigstens die Chancen des SV Wacker auf einen Achtungserfolg steigen. Jahn Regensburg, 2009 ebenfalls Drittligist, schlug den Rekordmeister damals mit 1:0.

Quelle: rosenheim24.de

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