TSV Wasserburg unterliegt auswärts

Basketballerinnen werden von den ChemCats geschlagen

Chemnitz/Wasserburg - Am Samstag, den 10. März waren die Basketballerinen des TSV Wasserburgs zu Gast bei den ChemCats Chemnitz - und verloren mit 60:67.

Misslungene Generalprobe für die Wasserburger Basketball-Damen bei den ChemCats Chemnitz: Am Ort des Pokal-Top Vier in zwei Wochen verliert der TSV das vorletzte Spiel der DBBL-Hauptrunde mit 60:67 (33:39) hauptsächlich aufgrund einer sehr schlechten Leistung im Angriff

Die Partie begann ausgeglichen, aber nach wenigen Minuten konnten sich die Gastgeberinnen erstmals etwas absetzten. „Wir sind sehr langsam reingekommen und haben Chemnitz dadurch Selbstvertrauen gegeben“, ärgerte sich Head-Coach Nikolay Gospodinov vor allem auch über die zahlreichen Offensivrebounds, die dem Gegner ermöglicht wurden und die dieser zu vielen einfachen Punkten nutzen konnte. So erhöhten die ChemCats ihren Vorsprung kontinuierlich und führten im zweiten Viertel bereits mit 14 Punkten (24:38). 

"Wir müssen uns für das Pokalfinale und die Play-Offs noch enorm steigern"

Bis zur Pause konnten die Wasserburgerinnen den Rückstand wieder verringern (33:39), nur um nach dem Seitenwechsel schnell wieder einen 2:8-Lauf zu kassieren. Auch die neuerliche Lücke schlossen die Gäste vom Inn bald wieder und gingen in einer erneut ausgeglichenen Partie wenige Minuten vor Spielende sogar mit 60:59 in Führung

In der Folge gab es aber nur noch Chemnitzer Punkte zum 60:67-Sieg der Sachsen, die sich damit bei der gleichzeitigen Niederlage Saarlouis gegen das abstiegsbedrohte Göttingen Rang acht und die Play-Off-Teilnahme sicherten. Der TSV hat nun einen Spieltag vor Ende der Runde keine Chance mehr auf die Hauptrundenmeisterschaft und muss sich zum ersten Mal seit 2012 mit Platz zwei begnügen. Gegner im Viertelfinale wird entweder Nördlingen oder Hannover. „Egal gegen wen, wir müssen uns für das Pokalfinale und die Play-Offs noch enorm steigern“, so Gospodinov. 

Bereits fix abgestiegen ist der SV Halle, Göttingen hat sich mit dem Erfolg in Saarlouis noch eine weitere Chance auf den Klassenerhalt gesichert, muss aber das letzte Spiel gewinnen und auf eine Heidelberger Niederlage gegen Bad Aibling hoffen

Es spielten: Milica Deura (11 Punkte), Margaux Galliou-Loko (10 Punkte, 5 Rebounds), Annika Holopainen, Ieva Kazlauskaite, Santa Okockyte (12 Punkte), Haiden Palmer (14 Punkte, 5 Rebounds), Becca Tobin (7 Punkte, 14 Rebounds, 4 Steals, 4 Blocks) und Petra Zaplatova (6 Punkte).

Pressemeldung TSV Wasserburg, Abteilung Basketball

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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