Max-Aicher-Arena

Eisspeedway-Spektakel in Inzeller Arena

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Inzell - Vor der fast ausverkauften Max-Aicher-Arena dominierten bei der WM am Wochenende die russischen Fahrer, insbesondere Daniel Ivanov! **Neue Bilder**

Mit einem Punktemaximum von 15 Zählern konnte sich am zweiten Veranstaltungstag der Russe Daniel Ivanov in Inzell zum Tagessieger und so auch zum neuen Weltmeister in der Eisspeedway Weltmeisterschaft machen.

Der letzte GP der Saison war wieder durch einen Sturz des Österreichers Harald Simon überschattet, der in seinem zweiten Lauf des Tages an der selben Stelle wie am Vortag in die Strohballen einschlug, und sich dabei den Lenker in die Rippen schlug. Harald Simon konnte nach diesem Sturz nicht mehr an den Start gehen.

Dadurch erhielten auch die Ersatzfahrer Franz Mayerbüchler jun. (Inzell) und Markus Jell eine Chance, GP Luft zu schnuppern. Franz Mayerbüchler jun. konnte in den Rennen keine Punkte sammeln, für Markus Jell lief der Einsatz etwas besser: Er konnte einen dritten Platz erreichen, und so noch einen Punkt auf seinem Konto verbuchen.

Eine besonders starke Leistung zeigten in Inzell der junge Max Niedermaier und Johann Weber, die für den GP ebenso gesetzt waren wie der Reit-im-Winkler Günter Bauer und der Ruhpoldinger Stefan Pletschacher.

Weber verfehlte nach einem Sturz im letzten Rennen, bei dem er sich eine Fleischwunde am Arm zuzog, nur knapp den Einzug ins Semifinale, das wie schon erwartet von den russischen Fahrern dominiert wurde.

Max Niedermaier konnte im Semifinale 1 ebenso wie Günter Bauer jeweils nur einen vierten Platz erreichen, und so nicht in das Finale aufsteigen.

Russisches Finale

Im Finale standen wie schon am Samstag mit Ivanov, Koltakov, Khomitschevic und Makarov Wieder vier Piloten aus der russischen Föderation am Start. In diesem Lauf zeigte sich die Leistungsdichte der vier besten Piloten der Welt, und so wurde den Fans in diesem Lauf Spannung vom Start an geboten.

Den Tagessieg konnte sich der neue Weltmeister Daniel Ivanov nach dem spannenden Finale vor Dimitri Khomitschevic und Dimitri Koltakov sichern.

Den Weltmeistertitel, der in Inzell ebenso gekürt wurde, erreichte wie schon im Vorjahr Daniel Ivanov mit einem Punktevorsprung von 11 Punkten vor Koltakov und Komitschevic.

Als bester Europäer konnte sich in der WM der Schwede Stefan Svenson (auf Platz 6) vor den Tschechen Jan Klatovsky platzieren. Die deutschen Fahrer Günter Bauer und Stefan Pletschacher erreichte die Plätze acht bzw. neun.

Die jungen deutschen Fahrer lassen auf weitere gute Platzierungen in der zukünftigen WM hoffen. Mit Franz Mayerbüchler jun. und Luca Bauer steht die nächste Generation von Piloten schon in den Startlöchern.

Auch im nächsten Jahr ist für Inzell wieder ein Eisspeedway GP geplant - genaue Termine stehen allerdings noch nicht fest.

Die Bilder vom Samstag:

Eisspeedway-WM in der Max-Aicher-Arena

NEU: Die Bilder vom Sonntag:

Eisspeedway-Weltmeisterschaft (2)

Quelle: Aktivnews

Quelle: rosenheim24.de

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