Basketballdamen im EuroCup Women

Endspiel in Italien: Wasserburg muss in Venedig gewinnen

Wasserburg - "Do-or-Die" sagt man im Basketball im Fall von entscheidenden Spielen und am Mittwoch um 20.30 Uhr heißt es auch für die Wasserburger Basketball-Damen in Venedig "Alles oder Nichts": Sieg und die nächste Runde im EuroCup Women oder Niederlage und damit nur Platz Drei in der Vorrunden-Gruppe E.

Mit jeweils drei Siegen und zwei Niederlagen weisen Umana Reyer Venezia und der TSV Wasserburg vor dem letzten Spieltag die identische Bilanz auf und kämpfen so um Platz Zwei hinter Nantes, dass mit dem zu erwartenden Sieg gegen das noch sieglose Schlusslicht Pecs als Tabellenführer die Vorrunde beenden wird. Nur die beiden Gruppenersten erreichen die erste KO-Runde und das ist das große Ziel des Deutschen Serien-Meisters, der in Italien auf die Unterstützung von über 50 Fans zählen kann. Der Fanclub Wasserburger Lions kommt mit einem großen Bus nach Venedig, um sein Team in diesem "Endspiel" vor Ort anzufeuern.

Im Hinspiel sah das Wasserburger Basketball-Publikum in der Badria-Halle einen wahren Basketball-Krimi. 64:64 stand es nach 40 Minuten, doch dann konnten sich Shey Peddy & Co in der Verlängerung mit 73:68 durchsetzen. Die Gastgeberinnen hatten dabei Karima Christmas ganz gut im Griff und hielten die WNBA-Spielerin bei 15 Punkten. Doch dafür sprang Debora Carangelo, die zuvor nur knapp fünf Punkte im Schnitt erzielt hatte, mit 25 Punkten und fünf von acht Dreiern in die Bresche.

"Wir müssen über die komplette Spieldauer höchstkonzentriert verteidigen", fordert Georg Eichler: "Vor allem Christmas kann drei Viertel komplett abtauchen und dann am Ende das Spiel entschieden. Aber auch die anderen Spieler dürfen wir nicht vernachlässigen, wie wir im Hinspiel gesehen haben." Diese würden davon profitieren, dass sich die gegnerische Verteidigung auf die Starspielerin konzentriert und so oft Lücken für die restliche Mannschaft entstehen. "Wir müssen also hinten zu 100 Prozent wach sein", so Wasserburgs Head-Coach, der im Angriff darauf hofft, dass auch wieder die Distanzwürfe besser fallen als in den letzten Partien. Die Wasserburger reisen komplett zum Show-Down nach Italien, allerdings sind Elly Pavel und Katerina Hindrakova nach ihren Knöchelverletzungen noch angeschlagen.

Pressemitteilung TSV Wasserburg

Rubriklistenbild: © dpa

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