Klatsche für SV Wacker vor dem Arbeitsgericht

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Ein Bild aus besseren Tagen: Florian Hahn, Youssef Mokhtari, Klaus Schultheiss
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Burghausen/Mühldorf - Youssef Mokhtari hat sich vor dem Arbeitsgericht gegen den SV Wacker durchgesetzt und steht nun weiter im Kader. Doch gibt es für ihn eine Zukunft im Team?

Dem 34-jährigen Spielmacher wurde zum Ende der letzten Saison aus finanziellen Gründen gekündigt. Doch die "Kündigung war gemessen am Kündigungsschutzgesetz nicht sozial gerechtfertigt" urteilte am Dienstag Richterin Direktorin Gabriele Illing vom Arbeitsgericht Rosenheim, Gerichtstag Mühldorf.

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Die Gerichtskosten in Höhe von rund 680 Euro, die anhand des Streitwerts von 28.000 Euro errechnet werden, muss der SV Wacker nun tragen. Geurteilt wurde lediglich über die ausgesprochene Kündigung zum 30. Juni. Über mögliche Gehaltsrückzahlungen oder die Zukunft des Spielers beim Verein wurde nicht verhandelt.

Fakt ist: Derzeit besitzt Mokhtari jetzt wieder einen gültigen Vertrag beim SV Wacker. Der Verein hatte zuvor angekündigt in Berufung zu gehen. Dann aber könnte sich der Vertrag von Youssef Mokhatri automatisch bis 2015 verlängern, wenn er an der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit gehindert wird. Kommt der Deutsch-Marokkaner aber in dieser Saison nicht auf 25 Pflichtspiele, endet sein Vertrag im Sommer 2014.

Jetzt müsste der SV Wacker seinen ehemaligen Leistungsträger auch am Mannschaftstraining teilhaben lassen. Dieser hatte sich zuletzt laut Medienberichten mit einem privaten Trainer fit gehalten. Ob der spielberechtigte Mokhtari nun aber tatsächlich gegen den MSV Duisburg, also beim nächsten Ligaspiel, im Kader stehen wird, erscheint mehr als fraglich.

Quelle: rosenheim24.de

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