Sieg im Finale gegen Keltern

Wasserburger Damen sind erneut Pokalsieger

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Wasserburg - Der Jubel von Team und Fans – gut 80 waren zum Finalturnier nach Marburg angereist – war riesig: Die Wasserburger Basketball-Damen besiegen im Finale die Rutronik Stars Keltern nach Startschwierigkeiten letztendlich souverän mit 85:64 (40:34) und holen sich den Pokalsieg 2016!

"Das war das erwartet schwere Spiel", bilanzierte Wasserburgs Head-Coach Georg Eichler nach dem 79:66 (37:31) im Halbfinale gegen ein tapfer kämpfendes Marburg. Die Gastgeberinnen des Top 4 hielten gut dagegen und Eichler war teilweise nicht zufrieden mit der Verteidigungsleistung seines Teams. Auch in der Offensive sei nicht immer ganz clever agiert worden. "Nichtsdestotrotz haben wir sicher gewonnen und ich hatte nie Angst, dass wir verlieren könnten", so der Trainer des Titelverteidigers nach dem Finaleinzug: „Wir haben es allerdings versäumt, den Sack zuzumachen und nach guten Phasen immer wieder einen Gang zurückgeschaltet.“

Es spielten im Halbfinale: Soana Lucet (7 Punkte), Tiina Sten (7 Punkte), Svenni Brunckhorst (10 Punkte), Shey Peddy (20 Punkte, 7 Rebounds, 4 Steals), Marlou de Kleijn (9 Punkte), Nayo Raincock-Ekunwe (14 Punkte, 6 Rebounds), Katerina Hindrakova (2 Punkte), Elisabeth Pavel (n.e.), Monique Oliver (5 Punkte, 6 Rebounds) und Steffi Wagner (5 Punkte).

Startschwierigkeiten im Finale

Im zweiten Halbfinale hatte sich Keltern mit 73:67 gegen den Herner TC, der sich am Sonntag den dritten Platz gegen Marburg sicherte, durchsetzen können. Und der Aufsteiger startete mit einer unglaublichen Intensität in die Finalpartie und führte schnell 0:4 und 4:13 gegen den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger, der erst nach knapp drei Minuten seine ersten Punkte erzielen konnte. „Da haben einige Hände schon zu zittern begonnen“, berichtet Georg Eichler: „Doch dann haben wir das Steuer herumgerissen und vor allem durch Defensivarbeit auf höchstem Level zurückgeschlagen. Wenn wir so verteidigen sind wir einfach schwer zu bezwingen.“

Kurz nach Beginn des zweiten Viertels glich Wasserburg unter frenetischem Jubel der mitgereisten Fans, die die Halle zur Heimhalle machten, erstmals aus und ging in der 15. Minute auch erstmals in Führung. Den Löwenanteil an der Aufholjagd hatte Shey Peddy: Die Aufbauspielerin war Dreh- und Angelpunkt an beiden Enden des Spielfelds und wurde für diese überragende Leistung auch zum zweiten Mal in Folge als Wertvollste Spielerin des Pokal- Finalturniers ausgezeichnet. Mit 17 Punkten in Halbzeit Eins trug sie maßgeblich dazu bei, dass ihr Team zur Pause mit 40:34 in Führung lag.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Oberbayerinnen den Druck nochmals und legten einen 20:5-Lauf hin. So war beim Stand von 60:39 (28. Minute) alles entschieden. Keltern gab zwar nie auf, hatte aber auch nicht mehr viel entgegenzusetzten. So konnte der TSV nach dem 85:64-Finalerfolg den siebten Pokalsieg der Vereinsgeschichte und den dritten in Folge feiern!

Im Finale spielten: Soana Lucet (11 Punkte, 6 Rebounds), Tiina Sten (8 Punkte), Svenni Brunckhorst (2 Punkte), Shey Peddy (20 Punkte, 9 Rebounds), Marlou de Kleijn (17 Punkte), Nayo Raincock-Ekunwe (10 Punkte, 4 Rebounds), Katerina Hindrakova (5 Punkte), Elisabeth Pavel (2 Punkte), Monique Oliver (8 Punkte) und Steffi Wagner (2 Punkte).

Pressemeldung TSV Wasserburg

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