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Ex-Mühldorfer Johannes Tille sorgt für Schlagzeilen

Nächster Triumph für Volleyball-Dynastie Tille - Das sind die Ziele beim Topklub Berlin Recycling Volleys

Ab sofort Zuspieler in Berlin: Mit der Verpflichtung bei den Recycling Volleys geht für den Pollinger und Ex-Mühldorfer Volleyballer Johannes Tille ein Jugendtraum in Erfüllung: „Einer der besten europäischen Clubs“, schwärmt der 25-jährige Zuspieler (Nummer 2), der auch wieder im Nationaltrikot spielen darf..
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Ab sofort Zuspieler in Berlin: Mit der Verpflichtung bei den Recycling Volleys geht für den Pollinger und Ex-Mühldorfer Volleyballer Johannes Tille ein Jugendtraum in Erfüllung: „Einer der besten europäischen Clubs“, schwärmt der 25-jährige Zuspieler (Nummer 2), der auch wieder im Nationaltrikot spielen darf..

Was der Bayern München im deutschen Fußball ist, trifft auf die Berlin Recycling Volleys im Volleyball zu. Das ist der deutsche Topverein schlechthin und da spielt in der neuen Saison auch der Ex-Mühldorfer Johannes Tille. Jetzt ist der aber erst einmal mit einem weiteren Ex-Mühldorfer mit dem Nationalteam unterwegs.

Mühldorf – Für Johannes Tille geht ein Traum in Erfüllung. Der Volleyballer, der beim TSV Mühldorf das Volleyballspielen gelernt hat, spielt in der nächsten Saison bei den Berlin Recycling Volleys – eines der besten europäischen Volleyball-Teams.

Und auch das Nationaltrikot darf der Pollinger wieder überstreifen, wenn es in der Volleyball Nations League zunächst nach Kanada geht. Mit dabei ein weiterer Mühldorfer: Iven Ferch.

Schon einmal in Berlin gespielt

Von 2015 bis 2017 war der Dritte Sproß der Tille-Dynastie schon einmal in Berlin und zwar beim VC Olympia, dem Bundesstützpunkt für den Volleyball-Nachwuchs des Deutschen Volleyball-Verbands in der 2. und 1. Bundesliga. Gleichzeitig war Johannes Tille Mitglied der deutschen Junioren-Nationalmannschaft.

Starker Aufschlag und schnell unterwegs

An die Berliner Zeit erinnert sich Tille besonders gerne. Denn als Jugendspieler durfte er schon einmal mit den Herren der 1. Liga mittrainieren, weil ein Zuspieler verletzt war. „Drei bis vier Mal war das der Fall“, für Tille hat es gereicht, um sich das hohe Ziel zu setzen, irgendwann bei diesem Topverein zu spielen.

Doch die Reise führte 2017 erst einmal innerhalb der Bundesliga nach Solingen zu den Bergischen Volleys. Ein Jahr später wechselte Tille zum TSV Herrsching, wo bereits sein mittlerweile 33-jähriger Bruder Ferdinand als Libero aktiv war und bis heute noch ist.

Zuspieler in der Stammformation

In der Saison 2021/22 war Tille dann für den französischen Zweitligisten Saint-Nazaire aktiv. Ein Zweitliga-Verein mit einem Etat von rund 1,1 Millionen Euro, bei dem Tille als Zuspieler in der Stammformation gesetzt war.

Zwar ist der Club in diesem Jahr in die 1. Liga aufgestiegen, doch Tille wollte nicht bleiben. Ihn drängte es zurück nach Deutschland. Seine Agentin hat dann den Kontakt zu den Recycling Volleys in Berlin hergestellt.

Prompt wurde man sich einig, nachdem der etablierte Zuspieler Sergey Grankin zurück nach Russland gegangen ist. „Ich hatte zwei weitere Angebote noch, aber ich wollte immer schon in Berlin spielen“, verhehlt Tille nicht, der im Sommer zusammen mit seiner Freundin in die Bundeshauptstadt ziehen wird.

Am Samstag im Flieger nach Kanada

Die Zeit bis zum Herbst, wenn die Saison beginnt, bleibt Tille nicht tatenlos. Aktuell befindet er sich im Trainingslager am olympischen und paralympischen Leistungszentrum in Kienbaum, wo sich die Deutsche Nationalmannschaft auf die Einsätze in der Volleyball Nations League vorbereitet. Am Samstag dann sitzt Tille bereits im Flieger nach Kanada. Insgesamt spielt die Männer-Nationalmannschaft zwölf Spiele in Kanada, Japan und auf den Philippinen. Los geht es am 8. Juni in Ottawa gegen Gastgeber Kanada.

Seit 2020 in der Nationalmannschaft

Der Nationalmannschaft gehört Tille seit dem Sommer 2020 an. Auch im Herbst 2021 zählte er zum Kader der A-Mannschaft für die Europameisterschaft in Estland und Tschechien, wo die Deutschen den 6. Platz erreichten.

Tille weiß: Mit seinen 1,86 Metern ist er nicht der größte Zuspieler der 1. Liga. Doch Tille hat einen immens guten Aufschlag ist schnell und spielt präzise zu. Deswegen scheut er in Berlin auch nicht den Zweikampf mit einem weiteren Zuspieler, den die Berliner noch verpflichten wollen.

Ein weiterer Ex-Mühldorfer im Nationalteam

Sein Ziel für Berlin: „So viel Spielzeit wie möglich!“, sagt Tille, der seinen Fokus aber erst einmal nach Kanada richtet, wenn der 25-Mann-Kader nach Ottawa fliegt. Mit dabei: Iven Ferch, ebenfalls ein Eigengewächs des TSV Mühldorf, der in der vergangenen Saison beim Erstligisten TSV Herrsching unter Vertrag stand und ebenfalls für das deutsche Nationalteam nominiert worden ist. Der 2,06 Meter große Mittelblocker unterstützte eine Saison lang seinen Heimatverein TSV Mühldorf, schaffte mit seinem Heimatclub 2020 den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Anschließend holte ihn Max Hauser an den Ammersee, bei dem der 24-Jährige beim Bundesligisten TSV Herrsching ans Netz geht.

Ferch war bereits Mitglieder Junioren-Nationalmannschaft. In der deutschen A-Mannschaft aber ist es das Debüt des Mühldorfers.

Die Erfolge von Johannes Tille

Sein Volleyball-Talent konnte Johannes Tille zusammen mit seinen beiden ebenso erfolgreichen Volleyball-Brüdern Leo und Ferdinand beim TSV Mühldorf ausleben, wo er unter seinem Vater und Trainer Joachim Tille mehrfacher deutscher Jugendmeister. Das erste Mal war das der Fall, als er als Zwölfjähriger mit der U16 des TSV Mühldorf zu Hause Deutscher Meister wurde und dabei bereits mit knallharten Aufschlägen die viel älteren Kontrahenten beeindruckte. Seine größten Erfolge feierte er beimTSV Mühldorf mit den deutschen Meistertitel mit der U16 im Jahr 2010, mit der U18 im Jahr 2013 und dem DM-Titel im selben Jahr mit der U20. 2015 landete er bei der U19-WM in Argentinien auf Platz 13, Platz 6 war es 2016 bei der U20-EM in Bulgarien und wiederum Platz 6 bei der EM 2021 in Estland und Tschechien.

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