Stoke unterliegt 1860 München

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Reit im Winkl - Very british... So lässt sich nicht nur das Wetter beim Testspiel vom englischen Premier-League-Club Stoke City gegen den TSV 1860 München auf den Punkt bringen.

Very british. . . Wie sollte das Wetter auch sein, wenn ein englischer Premier-League-Club ein Testspiel in Oberbayern austrägt. So geschehen am Samstag, als Stoke City gegen den TSV 1860 München über 2000 Fans in Reit im Winkl begeisterte.

Die Gastgeber hatten alles angerichtet, einem Fußballfest vor herrlichem Alpenpanorama stand nichts im Wege. Auch wenn der Dauerregen keine Gnade kannte, ins Wasser gefallen ist das Freunschaftsspiel keineswegs.

Die Löwen und Stoke lieferten sich einen qualitativ hochwertigen Vergleich, den die Münchner verdient mit 2:0 (1:0) für sich entschieden. Daniel Adlung (25.) brachte das Team aus der Landeshauptstadt in Führung, Bobby Wood (52.) sorgte kurz nach der Pause für den Endstand.

"Die Löwen sind weiter"

Dass ein deutscher Zweitligist einen englischen Erstligisten verdient besiegt, ist auf den ersten Blick etwas Besonderes, hat aber seine Gründe.

"Die Löwen starten schon am kommenden Wochenende in die Saison. Wir fangen erst am 16. August an und sind einfach noch nicht so weit wie die Münchner", sagte Stoke-Star Robert Huth im Gespräch mit beinschuss.de.

Dass die Gäste aus England tatsächlich noch Luft nach oben haben, war dem Spiel der Mannschaft von Mark Hughes anzumerken. Der TSV 1860 war vor allem im läuferischen Bereich deutlich weiter als Stoke und konnte das Spiel entsprechend diktieren.

"Hey, wir sind Engländer"

Doch Huth zeigte sich angesichts der Niederlage ganz entspannt und warf bereits einen Blick voraus. "Am Dienstag geht es gegen Schalke, am Mittwoch dann wieder nach Hause. Wir haben uns in Reit im Winkl sehr wohlgefühlt, es ist einfach toll, an so einem Ort sich vorbereiten zu dürfen", zog der ehemalige Nationalspieler bereits vor der Abreise eine rundum positive Bilanz.

Und zum very britsischen Wetter hatte der Innenverteidiger auch prompt einen kessen Spruch auf den Lippen. "Hey, wir sind Engländer, wir kennen das nichts anders", scherzte ein gut aufgelegter Huth nach dem Spiel mit Beinschuss-Redakteur Tobias Ruf.

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Quelle: rosenheim24.de

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