SBR-Basketballer verlieren in Herzogenaurach

Viele Ballverluste und bescheidene Trefferquote

+

Rosenheim - Gegen Herzogenaurach war mal wieder der Wurm drin bei den Sportbund Basketballern. Viele Ballverluste, eine bescheidene Trefferquote und eine schlechte Wurfauswahl waren wohl für die 73:65-Niederlage im vorletzten Auswärtsspiel verantwortlich..

Nach einem schwachen Start in die Partie lag der SBR schnell zurück. Herzogenaurach traf sehr gut von jenseits der Drei-Punkte-Linie und bestrafte die etwas lethargisch wirkenden Rosenheimern in den ersten zehn Minuten eiskalt. Schnell liefen die Sportbundler einen 10 Punkte Rückstand hinterher (26 zu 15 nach dem ersten Viertel).

Im zweiten Spielabschnitt konnten die Rosenheimer zumindest in der Verteidigung etwas anziehen. Timo Fliege setzte mit einem tollen Block ein Ausrufezeichen und weckte seine Teamkameraden endlich auf. Nun stand der SBR besser in der Defensive und konnte nun auch endlich sich den Rebound sichern (37 zu 30).

In der Halbzeitpause forderte Trainer Miller seine Mannschaft auf bessere Würfe zu nehmen. „Der Angriff sei zu statisch und zu berechenbar. Er wolle mehr Ballbewegung und mehr Teambasketball sehen,“ so Miller.

Dies setzten seine Jungs in den ersten Minuten des dritten Viertel auch sehr gut um. Schnell holte man den Rückstand auf und konnte sogar am Ende des Viertels mit einem Punkt in Führung gehen. Vor allem Jguwon Hogges kämpfte hier unermüdlich in der Verteidigung und im Angriff um sein Team wieder auf die Erfolgsspur zu bringen (48 zu 49).

Doch im letzten Viertel zeigten sich die Rosenheimer wieder von der Seite, die sie im ersten Viertel durchblicken ließen. Einfache Fehler in der Verteidigung und viele Einzelaktionen im Angriff ließen die Gastgeber schnell wieder auf 10 Punkte davonziehen.

Mit einem erfolgreichen Dreier konnte zwar Aleksandar Matoski zwei Minuten vor Ende den Rückstand nochmal auf sechs Punkte verkürzen. Doch Herzogenaurach behielt an der Freiwurflinie die Nerven und sicherten sich somit den Sieg.

Trainer Bob Miller konnte man nach dieser vermeidbaren Niederlage gegen den direkten Tabellennachbarn den Frust deutlich anmerken: „Wenn wir gut verteidigen und im Angriff zusammen spielen, dann sind wir schwer zu kontrollieren. Sobald wir uns aber in Einzelaktionen verstricken, dann geht bei uns gar nichts mehr. Schade, dass heute meine Mannschaft nur im zweiten und dritten Viertel das umsetzen konnte, was ich eigentlich eingefordert habe.“

Pressemitteilung DJK Sportbund Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser