Der erfolgreiche Biathlet wird 34

Biathlet Andi Birnbacher feiert Geburtstag

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Andi Stitzl und sein Schützling Andi Birnbacher

Schleching - Der Biathlet feiert am Freitag seinen 34. Geburtstag. Dabei verliert er nicht den Fokus auf seinen Sport. Wie die Vorbereitung dieses Jahr verlief und ob Birnbacher im Altern ein Problem sieht:

Am Freitag hat Andi Birnbacher was zu feiern, der Schlechinger Biathlet wird 34 Jahre alt. Allzu groß werden die Feierlichkeiten nicht ausfallen, schließlich stehen am Wochenende die Rennen zum zweiten Teil der deutschen Meisterschaften in der Chiemgau Arena an. Da will er gleich mal erste Duftmarken setzen, so wie vor einer Woche bei der DM in Langdorf mit dem zweiten Platz im Sprint. 

„Da wäre mehr möglich gewesen, wenn ich mir nicht den Stock gebrochen hätte“, so Birnbacher. Am zweiten Tag bei der Verfolgung ist es mit dem sechsten Platz nicht ganz so optimal gelaufen. „Da hat mich der Wind verblasen“, meint er schmunzelnd. 

Ohne Verletzung durch die Vorbereitungszeit

Birnbacher macht einen sehr lockeren Eindruck derzeit. Der Grund ist schnell erklärt, endlich ist er einmal ohne Verletzungen und Erkrankungen durch die Vorbereitung gekommen. Die vergangenen Jahre ist der „Birnei“ nicht gerade vom Glück verfolgt gewesen. „Diesmal ist er für den ersten Weltcupblock gesetzt“, freut sich sein Trainer Andi Stitzl. Vor einem Jahr hat das noch ganz anders ausgesehen, erst über den IBU-Cup hat Birnbacher in den Weltcup zurückgefunden. „Da hat er dann aber eine ganz gute Saison gehabt bevor er wieder gesundheitlich angeschlagen die Saison beenden hat müssen“, so Stitzl. 

Sein Trainer traut ihm in diesem Winter einiges zu. Nach wie vor hat Birnbacher ein sehr hohes Niveau und das obwohl er auch in diesem Jahr wieder seinen eigenen Weg gegangen ist. Heißt konkret, Stitzl macht für ihn die Trainingspläne, so kann der Skijäger auf die Lehrgänge im Sommer verzichten. „Nach so vielen Jahren im Leistungssport bin ich im Sommer lieber daheim wenn ich schon im Winter andauernd unterwegs bin.“ 

Das Alter ist für den Biathleten kein Problem

Sein mittlerweile etwas gesetzteres Alter sieht er nicht als Problem. „Ich versuche jedes Jahr was besser zu machen ohne viel zu ändern. Ich lass mich doch deswegen nicht verrückt machen“, meint er in seiner typischen Art. „Freilich wird es nicht leichter“, gibt Stitzl zu bedenken. „Die Spitze ist eng beisammen. Top 10 bis 15 sind ein realistisches Ziel aber er will auch ums Podium mitlaufen.“ Vor allem bei der Weltmeisterschaft 2016 in Oslo. „Der Ort hat was, es wäre schön, da vorne dabei zu sein“, hofft Birnbacher. 

Wie es mit seiner Karriere weiter geht, will er von Jahr zu Jahr entscheiden. Deswegen lächelt er bei der Frage, ob den die WM 2017 quasi um die Ecke in Hochfilzen auch noch seinen Reiz hätte. „Hochfilzen ist eine meiner Lieblingsstrecken. Wichtig ist aber für mich, ob dann noch die Leistungsfähigkeit und die Motivation da sind. Momentan bin ich noch heiß, sonst würde ich mir das Training im Sommer antun. Das ist richtig harte Arbeit.“ Schließlich hat er im Frühjahr sein neues Heim in Schleching bezogen. „Das ist auch so ein Ziel gewesen im Leben ein Haus zu bauen. Das habe ich jetzt schon mal hinter mir“, meint er augenzwinkernd. 

sjh

Quelle: rosenheim24.de

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