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Ab Juli Weltklasse-Tennis in Rosenheim

Tennis-Bundesliga geht in ihre 50. Saison – und 1860 Rosenheim präsentiert einen Top-Star

Wolf-Dieter Dörfler, Sportdirektor von 1860 Rosenheim, am Rosenheimer Center Court. „Hier wird ab Juli Weltklasse geboten“, verspricht er.
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Wolf-Dieter Dörfler, Sportdirektor von 1860 Rosenheim, am Rosenheimer Center Court. „Hier wird ab Juli Weltklasse geboten“, verspricht er.

Die Tennis-Bundesliga geht Anfang Juli in ihre 50. Saison. Das deutsche Oberhaus gilt als beste Tennis-Liga der Welt. Mit dabei ist auch 1860 Rosenheim, das zur neuen Spielzeit einen absoluten Top-Star präsentieren kann.

Rosenheim/Großhesselohe – Mitten in der heißen Phase von Wimbledon, also am mittleren Wochenende, startet die Tennis-Bundesliga in ihre 50. Saison. Ab dem 3. Juli spielen die zehn besten Clubs Deutschlands in einer Einfachrunde ihren Meister aus. Titelverteidiger ist der TK Grün-Weiß Mannheim, mit dem TC 1860 Rosenheim und dem TC Großhesselohe mischen wieder zwei oberbayerische Vereine mit, die gleich zum Auftakt ihr Derby austragen.

Rang fünf bei der Premiere

„Wir setzen auf einen enorm starken Kader und wollen die letzte Saison mindestens bestätigen“, sagt Wolf-Dieter Dörfler, sportlicher Leiter in Rosenheim. Im Vorjahr waren die Innstädter als Aufsteiger furios in die Runde gestartet, hatten am Ende eine ausgeglichene Bilanz und schlossen auf Rang fünf ab. „Zum Auftakt in Großhesselohe wollen wir gleich Paroli bieten und eine Top-Mannschaft aufbieten“, verspricht Dörfler, der die Liga noch stärker einschätzt als 2021.

Dörfler verspricht Weltklassetennis. Das bestätigt die Meldeliste. Stolz sind die Rosenheimer vor allem auf die Verpflichtung von Nikoloz Basilashvili, aktuell die Nummer 25 der Welt. Er gewann im letzten Jahr die BMW Open in München und davor 2018 und 2019 das große Sandplatzturnier in Hamburg. Der 30-Jährige hat insgesamt fünf ATP-Titel und weitere vier Final-Teilnahmen zu Buche stehen.

Publikumsliebling wieder mit dabei

Fest gebucht ist bei Rosenheim wieder Damir Dzumhur. Der Kroate war im letzten Jahr Publikumsliebling und bester Spieler in der Liga. „Wir wollen ihn so oft wie möglich bringen, ihn liebt das Publikum“, sagt Dörfler und erinnert an 2021, als der Aufsteiger Meister Mannheim und Vizemeister Gladbach besiegen konnte. „Die Stimmung bei uns ist überragend, das haben mir alle gegnerische Sportchefs bestätigt“, weiß Dörfler, der als Ziel vorgibt, noch besser als im letzten Jahr abzuschneiden. Der Rosenheimer trauert drei Leistungsträgern etwas nach: Diego Galan, Alejandro Tabilo und Juan Ignacio Londero. „Das Trio wollte die halbe Liga haben, da konnten wir nicht mithalten.“

Die Rosenheimer eröffnen nach zwei Auswärtspartien die Saison zuhause am 10. Juli gegen TK Kurhaus Aachen und haben weitere Heimspiele am 24. Juli gegen Gladbach, am 7. August gegen Ludwigshafen und am 14. August gegen Neuss. Auswärts geht es nach Großhesselohe noch nach Düsseldorf am 8. Juli, nach Bredeney (17. Juli), zu Meister Mannheim (31. Juli) und nach Krefeld (12. August).

Zwei Chiemgauer in Großhesselohe

Beim TC Großhesselohe zeichnen wieder zwei Chiemgauer verantwortlich. Sportdirektor ist der in Trostberg geborene und in Kolbermoor lebende Christopher Kas. Maxi Wimmer aus Bernau fungiert seit Jahren als Trainer. Die Münchner belegten in der letzten Saison Rang drei und hatten am letzten Spieltag Meister Mannheim gar mit 6:0 vom Platz gefegt. In diesem Jahr haben sie nochmals aufgerüstet. Mit den Franzosen Arthur Rinderknech und Jeremy Chardy, den Argentiniern Federico Coria und Francisco Cerundolo, sowie dem Finnen Emil Ruusuvuori, dem Polen Kamil Majchrzak und dem Tschechen Jiri Lehecka stehen Top-70-Spieler der ATP-Weltrangliste auf der Meldeliste.

Kohlschreiber als Trumpf

Kas und Wimmer setzen aber auch ganz auf die deutsche Karte, haben mit Jan-Lennard Struff und Philipp Kohlschreiber zwei Leistungsträger des letzten Jahres dabei, außerdem stehen wieder Peter Gojowczyk und Matthias Bachinger im Kader. „Die Vorfreude auf die Liga ist riesengroß. Nach dem fünften Rang im ersten Jahr und Platz drei im letzten versuchen wir wieder, möglichst lange um den Titel mitzuspielen“, sagt Kas. Er ist im Profitennis Multitalent, er ist nicht nur Sportdirektor beim TCG, sondern auf der WTA-Tour auch Trainer von Deutschlands Nummer drei, Jule Niemeier aus Dortmund. Außerdem arbeitet er als Experte bei Servus TV. Eine Trumpfkarte wird bei ihm gewiss Kohlschreiber sein, der im Vorjahr oftmals an Position eins aufschlug, jetzt im ATP-Ranking abgefallen ist und daher an Position vier spielen darf. „Es wird wieder eine ganz heiße Saison, wir sind gerüstet“, blickt Großhesselohes Trainer Wimmer voraus, der bei großen Turnieren, wie jüngst den French Open in Paris, alle Head-Spieler betreut.kk

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