Verletzte Skicrossfahrerin Sabrina Weilharter

„Natürlich ist die Gefahr da, dass es einen zerlegt"

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Sabrina Weilharter will nach ihrer Verletzung schnell wieder zurück auf die Skicross-Piste.

Traunstein - Die kürzlich verletzte Skicross-Fahrerin Sabrina Weilharter ist weiterhin zuversichtlich.

Auch Sabrina Weilharter aus Traunstein liebt ihren Sport und das obwohl sie sich bereits einige Blessuren abgeholt hat. So vor wenigen Wochen beim Schneetraining im Pitztal. Dort hat sie ein schwerer Sturz ausgehebelt und die 24-jährige ist hart auf dem Rücken aufgeschlagen. Die Diagnose: Ein Verletzung am Querfortsatz des Lendenwirbels und ein Muskelfaserriss. „Ich muss jetzt erst einmal Pause machen und dann schauen, wann ich wieder starten kann , so Weilharter. Wahrscheinlich muss sie auf die drei Weltcups im Dezember wegen des Trainingsrückstandes verzichten müssen. Trotzdem ist Sabrina Weilharter guter Dinge, schließlich ist die Vorbereitung auf die Saison eigentlich ganz gut verlaufen. „Natürlich ist die Gefahr da, dass es einen zerlegt“, nimmt sie den Sturz zur Kenntnis.

Selbstvertrauen im Europacup geholt

Am Olympiastützpunkt München hat sie zusammen mit dem Team an der Ausdauer und Kraft gearbeitet. In der Olympiahalle haben die Skicrosser sogar eine Startrampe bekommen und auch der Schnee ist für ein optimales Sommertraining geliefert worden. Daneben hat es Trainingsmaßnahmen in der Skihalle in Neuss und am Stilfserjoch gegeben. Trotz des Rückschlags will Weilharter in dieser Saison im Weltcup vorne mit dabei sein.Dass sie es drauf hat, hat sie vergangene Saison bewiesen. Nach ihrem Kreuzbandriss in der Olympiasaison hat sie sich über den Europacup Selbstvertrauen geholt und einige Erfolge feiern können.In Orciores und in Val Thorens konnte sie jeweils den ersten Platz belegen. Ihr bestes Weltcupergebnis in der vergangenen Saison holte sie ebenfalls in Frankreich und zwar in Megeve mit einem 10. Rang. Diese Saison ist für die Traunsteinerin eine sogenannte Zwischensaison. Außer dem Weltcup stehen keine Großereignisse auf dem Programm.

Suche nach Sponsoren schwierig

Erst 2017 gibt es eine Weltmeisterschaft in der Sierra Nevada in Spanien. Und ein Jahr danach die Olympischen Spiele in Südkorea.„Das ist ein ganz großes Ziel, schließlich habe ich die Spiele 2014 wegen meiner Kreuzbandverletzung verpasst.“ Skicross hat sich mittlerweile immer weiter entwickelt und die Aufmerksam der Medien nimmt weiter zu. „Die Übertragungen im Fernsehen werden mehr und die Aufmerksamkeit ist da, trotzdem ist die Suche nach Sponsoren schwierig“, beschreibt Sabrina Weilharter die Situation. Auch das deutsche Team ist im Vergleich zu vielen anderen Nationen gut aufgestellt. „Wir haben gutes Material, es gibt auch einen speziellen Skicross-Ski.“ Deswegen hat sie ihren Schritt vom alpinen Skilauf zum Skicross nie bereut. Als Mitglied im Nachwuchsteam von Armin Bittner galt sie als großes Talent und noch heute besteht Kontakt zu den ehemaligen Mannschaftskameraden. „Die alpine Zeit war wichtig. Ohne die wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin.“ Nun heißt es nur noch gesund werden. Schließlich möchte Sabrina Weilharter ihre Spuren auf den Skicross-Pisten dieser Welt in diesem Winter eindrucksvoll hinterlassen. 

SJH

Quelle: rosenheim24.de

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