TSV Wasserburg gegen Saint-Amand Hainaut Basket

Basketball-Damen trennen sich von Trainer Georg Eichler

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Wasserburg - Zum Euro-Cup-Spiel gegen Saint-Amand Hainaut Basket in der Badria-Halle müssen die Basketballerinnen ohne ihren Trainer antreten.

Zum Rückspiel der ersten Play-Off-Runde im Euro-Cup empfangen die Wasserburger Basketball-Damen am Donnerstag, um 19.30 Uhr, das französische Team Saint-Amand Hainaut Basket in der Badria-Halle. Die 33-Punkte-Hypothek aus Partie 1 aufzuholen wird schwer. Aber das Team will alles geben, um seinen Fans zumindest ein tolles internationales Spiel und einen schönen Abschluss des Jahres 2017 zu bieten.

Nicht mehr an der Seitenlinie stehen wird Georg Eichler. "Wir haben aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über die sportliche Ausrichtung für den Rest der Saison im gegenseitigem Einvernehmen entschieden, dass wir ab sofort getrennte Wege gehen", sagt Abteilungsleiterin Gaby Brei: "Wir danken Schorsch für seine immer professionelle und erfolgreiche Arbeit in den letzten zweieinhalb Jahren und wünschen ihm viel Erfolg für seine Zukunft."

Auch Georg Eichler dankt dem Management für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit: "Ich wünsche dem Verein alles Gute." Bis auf Weiteres wird Co-Trainer Nikolay Gospodinov das Training übernehmen und die Spiele betreuen. So auch die Partie am Donnerstagabend gegen die starken Französinnen, die sich im Hinspiel mit dem klaren 80:47-Sieg eine sehr gute Ausgangsposition für den Einzug in die "Round of 16" geschaffen haben.

Wasserburg benötigt also für das Weiterkommen einen Sieg mit 34 Punkten – nicht unmöglich, aber auch angesichts des dezimierten Kaders ein sehr schweres Unterfangen. Denn auch der Einsatz von Petra Zaplatova ist aufgrund einer Grippe unsicher.

Schwerer Gegner

In Saint-Amand nahe der belgischen Grenze hatte der TSV bis zum 16:17 mithalten können, war dann aber überrannt worden. Vor allem körperlich hatte der deutsche Meister ohne die verletzte Becca Tobin und die nicht spielberechtigte Monique Reid nicht viel entgegenzusetzen und verlor das Reboundduell mit 34:47. Auch waren die Wurfquoten von 34 Prozent aus dem Zweipunkt-Bereich und 22 Prozent bei den Dreiern zu niedrig, um mitzuhalten.

Im Team von Trainer Fabrice Fernandes überzeugten vor allem die Spanierin Laura Garcia Salinero (21 Zähler), die US-Amerikanerin Ashley Bruner (18) und die Slowakin Katarina Tetemondova (16) als Punktelieferantinnen. Egle Sulciute aus Litauen steuerte zudem 14 Rebounds bei.

Pressemitteilung des TSV Wasserburg - Abteilung Basketball

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