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118 zu 119 im Spiel Wasserburg gegen Freiburg

Sehr viel Spielanteil für deutsche Spielerinnen auf beiden Seiten - Endergebnis: 72:59

Die Wasserburger Basketballdamen hängten sich gegen Freiburg rein.
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Die Wasserburger Basketballdamen hängten sich gegen Freiburg rein.

118 zu 119 - nein das ist nicht das Endergebnis der Partie von Wasserburg gegen Freiburg. Dieses lautet 72:59 für Wasserburg.

118 zu 119 - das sind die Minuten, die alle Deutschen im Team jeweils zusammen bekommen haben. Insgesamt möglich sind 200 Minuten, da ein Spiel 40 Minuten dauert und fünf Spielerinnen auf dem Spielfeld stehen. Damit sind das pro Team jeweils knapp 60% Spielanteil. Aber nun erstmal zum Spiel. Das erste Viertel gehörte über weite Strecken den Wasserburger Basketball Damen. Fiebich & Co. fanden immer wieder die Lücken in Freiburgs Defense und Freiburg selbst braucht vier Minuten, um überhaupt erstmal einen Punkt erzielen zu können. Zum Viertelende stand es schließlich 19:12 für die Innstädterinnen.

Doch im zweiten Viertel änderte sich dies. Bei den Wasserburgerinnen lief es nicht mehr so richtig. In der Offense wurde der Ball zu oft gepasst und nicht aggressiv genug zum Korb gezogen und in der Defense fehlte es an Kommunikation. Immer wieder fand vor allem Cassidy Boensch einen Weg zum Korb. Freiburg holte immer mehr auf und kämpfte sich bis zur Halbzeit auf 33:30 aus Wasserburger Sicht ran.

Die Ansage in der Kabine war klar: keine zweiten Wurfchancen mehr zulassen, mehr miteinander reden und in der Offense zum Korb ziehen mit dem Gedanken, selber scoren zu wollen. Und plötzlich lief es wieder bei den Gastgeberinnen. 17:9 konnten sie das dritte Viertel für sich entscheiden, wodurch es letztendlich mit einer 50:39 Führung in das letzte Viertel ging.

In diesem ließen die Damen vom Inn dann nichts mehr anbrennen und ließen Freiburg keine Möglichkeit nochmal irgendwie eine Aufholjagd zu starten und so gewannen sie mit 72:59.

Besonders erfreulich war, dass zum Ende des Spiels zehn deutsche Spielerinnen auf dem Spielfeld standen. Sowohl bei Freiburg, als auch bei Wasserburg waren über das gesamte Spiel hinweg mindestens zwei deutsche Spielerinnen auf dem Feld, meistens sogar dreioder auch mal vier.“ Wir haben heute einen guten Start erwischt. Doch leider haben wir Freiburg zu oft zweite Wurfchancen gegeben und auch gegen deren Full-Court-Press hatten wir immer wieder Probleme. Wir haben uns dadurch immer wieder verunsichern lassen, was zu zu vielen Turnovern geführt hat”, so Sidney Parsons.“

In der zweiten Halbzeit wurde dies dann besser und wir haben einen besseren Mix daraus gefunden, wann man selber zum Korb zieht oder wann noch ein Extra-Pass gespielt wurde. Besonders erfreulich ist auch, dass auf beiden Seiten deutsche Spielerinnen sehr viel Spielanteil bekommen haben.”

Für die Innstädterinnen geht es nun etwas entspannter weiter. So kurz vor der Nationalmannschaftspause steht am kommenden Wochenende “nur” noch das Auswärtsspiel in Herne an, wobei dies kein einfaches werden wird. Herne ist derzeit Tabellendritter und somit knapp hinter den Wasserburgerinnen. Am Samstagabend um 18 Uhr heißt es dann also Zweiter gegen Dritter.

Es spielten: Helena Eckerle (7 Punkte), Leonie Fiebich (9 Punkte, 4 Rebounds), Elisa Hebecker (4 Punkte), Laura Hebecker (12 Punkte, 4 Rebounds, 3 Steals), Kelly Moten (12 Punkte, 8 Rebounds, 8 Assists, 3 Steals), Maggie Mulligan (14 Punkte, 5 Rebounds), Sophie Perner (3 Punkte), Morgan Pullins (9 Punkte), Manuela Scholzgart und Anne Zipser (2 Punkte).

scholzgart

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