Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Dezimierte Wacker-Handballer ohne Chance

In Indersdorf war bei der 35:25-Niederlage nicht mehr drin.

Burghausen Bezirksoberligahandballer stehen derzeit im untersten Tabellendrittel der Bezirksoberliga Altbayern
+
Burghausen Bezirksoberligahandballer stehen derzeit im untersten Tabellendrittel der Bezirksoberliga Altbayern

Stadt Burghausen - Eine Reihe von Hiobsbotschaften während der vergangenen Trainingswoche trübte für Burghausens Bezirksoberligaherren bereits die Erfolgsaussichten am Samstagabend im Landkreis Dachau.

Neben den privat- wie beruflich bedingten Ausfällen von Spielmacher Rainer Biedersberger und den Kreisläufern Sebastian Hausner und Philipp Rieger, fehlten zudem die Außenspieler Daniel Biedersberger (Verdacht auf Kreuzbandriss bzw. Meniskuseinriss) und Dennis Rieger (Muskelfaserriss) sowie Rückraumspieler Nedzad Bekric (Adduktorenverletzung). Aufgrund dieser zahlreichen Ausfälle waren Trainer Oliver Nagel und Co-Trainer Helmut Aigner dazu gezwungen ihre Mannschaft komplett neu auszurichten. Wacker startete beim TSV Indersdorf gut in die Begegnung, die bis zur 10. Minute absolut ausgeglichen war. Über Tore der Außenspieler Bastian Hollmann und Christoph Schreiyer sowie über Kreisläufer Christoph Maier und über die Rückraumspieler Tobias Bieringer und Thomas Reitmeier behauptete Wacker schließlich ab der 14. Minute sogar eine 6:8-Führung. Die Glonntaler bekamen jedoch gegen die nicht eingespielte SVW-Defensive nun zunehmend Oberwasser, während die arg dezimierten Herzogstädter nun zunehmend Probleme mit der eigenen Chancenverwertung hatten. Der TSV nutze dieses Manko konsequent für sich aus und erzielte im weiteren Spielverlauf drei Tore in Folge zur 9:8-Führung. Burghausen wehrte sich so gut es ging und hatte mit dem sehr stark spielende Reitmeier auf der Rückraumposition einen sehr treffsicheren Schützen, der seine Mannschaft bis zum 12:10 im Spiel hielt. In der 26. Spielminute musste der gebürtige Burgkirchner jedoch eine 2-Minuten-Strafe hinnehmen, die dem Gastgeber nun bis zur Halbzeitpause entscheidend in die Karten spielte. Bieringer und Rückraumspieler Johannes Kreibig konnten gegen die immer stärker werdende Indersdorfer-Defensive nun ihr eigentliches Potenzial nicht mehr ausschöpfen, sodass sich Wacker mit einem 14:10-Pausenrückstand begnügen musste. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit verkürzte Bieringer auf 14:11. Allerdings merkte man den Wacker-Spielern, die hohe Belastung aus der Spielhälfte deutlich an. In der Defensive, wie auch im Spielaufbau fehlte der sehr jungen Mannschaft nun auch die nötige Konzentration und Leichtigkeit, sodass Indersdorf bis zur 40. Minute vorentscheidend auf 18:11 davonzog. Burghausen hielt im Rahmen seiner Möglichkeiten dagegen und verkürzte über Reitmeier, Meier und den ebenfalls stark spielenden Bieringer bis zur 45. Minute wieder auf 22:17. Das fehlende Wechselkontingent und nachlassende Konzentration und Kraft machten sich für den letztjährigen Tabellendritten jetzt immer stärker bemerkbar, während die Gastgeber sich in einen wahren Rausch spielten. In der 52. Minuten stand somit auch verdient 29:18 für den TSV, ehe sich Kreibig, Reitmeier, Bieringer und der sehr engagiert spielende Schreyer mit ihren Toren noch um Schadensbegrenzung bemühten. Burghausen steckt damit nun vorerst im Tabellenkeller der Bezirksoberliga Altbayern fest. Am kommenden Samstag steht bereits die nächste Auswärtsaufgabe an. Dabei hofft man im Lager der Herzogstädter wieder auf einen größeren Spielerkader zurückgreifen zu können. Bei der „Wundertüte“ TG Landshut II werden wohl jedoch die Trauben wieder sehr hoch hängen. Trotz der momentanen Situation wird sich die Mannschaft gegen die Bayernligareserve der Drei-Helmen-Städter so gut wie möglich verkaufen. Tore für den SV Wacker: Thomas Reitmeier (7), Tobias Bieringer (6), Johannes Kreibig (5), Christoph Schreyer (4), Christoph Maier (2) und Bastian Hollmann (1). Die zweite Herrenmannschaft bleibt dagegen weiterhin in der Erfolgsspur. Im kleinen Landkreisderby der Bezirksklasse Altbayern Ost behielt die Mannschaft von Trainer Uli Klapp beim TV Altötting II mit 27:29 und bleit damit Tabellenführer. Rückraumspieler Hendrik Pfaadt war mit acht erzielten Treffern der erfolgreichste Torschütze. LAN 

Pressemitteilung SV Wacker Burghausen Handball