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Burghausen mit deutlichem Auswärtserfolg

20:27-Sieg in Indersdorf nach starker zweiter Halbzeit.

Am Samstag ist in der Sportparkhalle wieder einiges geboten
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Am Samstag ist in der Sportparkhalle wieder einiges geboten

Burghausen - Der SV Wacker kann auch gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenregion noch gewinnen.

Den zweiten Sieg in Folge sicherten sich am Samstagabend die Bezirksoberligahandballer des SVW beim abstiegsbedrohten Aufsteiger TSV Indersdorf. Nach einer fast zwei wöchigen Spielpause taten sich die Herzogstädter, die aus persönlichen und verletzungsbedingten Gründen auf Rückraumspieler Robin Mögel und Christoph Maier verzichten mussten, gegen die gastgebenden Glonntaler zunächst sehr schwer um ins Spiel zu kommen. Dem starken Wacker Torwart Josef „Beppo“ Hausner war es zu verdanken, dass der SVW in der Anfangsphase lediglich mit 4:2 zurücklag. Angetrieben von Spielmacher Rainer Biedersberger, der in der ersten Spielhälfte sechs Tore für seine Mannschaft erzielte, kam Wacker nur langsam in die Gänge. Der personell arg gebeutelte Gastgeber präsentierte sich zunächst als absolut ebenbürtiger Gegner und stellte die sich im Tiefschlaf befindende Burghausener-Abwehr immer wieder vor Probleme. Auch die Angriffsleistung im Spielaufbau zeigte sich zu fehlerhaft, sodass Indersdorf nur wenig Mühe hatte die Führung bis zum 10:7 auszubauen. Mit der Hereinnahme von Michael Kalchauer und dem 19-jährigen Johannes Kreibig sorgten Trainer Oliver Nagel und Co-Trainer Helmut Aigner nun für die entscheidenden Maßstäbe. Die Wacker-Abwehr hinter einem weiterhin sehr gut aufgelegten Torwart Hausner zeigte sich fortan deutlich stabiler und erzielte daraus eine Reihe von Ballgewinnen, die Biedersberger und Rückraumspieler Nedzad Bekric sehr gut zu nutzen wussten. Burghausen nahm jetzt Fahrt auf und blieb nachdem verdienten 10:10-Ausgleich die tonangebende Mannschaft. Indersdorf produzierte bis zur Halbzeitpause mehrere technische Fehler, die der SVW im Gegenzug über die Rückraumspieler Thomas Reitmeier und Kreibig zum 10:12-Halbzeitstand zu nutzen wusste. Ab der zweiten Spielhälfte zeigte sich Wacker deutlich verbessert und setzte den TSV durch eine sehr gut agierende Defensive zunehmend unter Druck. Kreibig mit einem Gewaltwurf aus dem Rückraum sowie Außenspieler Dennis Rieger, der eine Reihe von Tempo-Gegenstößen nervenstark verwandelte, sorgten somit für einen zwischenzeitlichen 11:17-Vorsprung. Indersdorf hatte bereits zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viel entgegenzusetzen, während die Herzogstädter in der Folge auch über einen starken und technisch versierten Spielaufbau über Bekric, Biedersberger und Reitmeier zum Erfolg kamen. Die Partie schien bereits zwanzig Minuten vor Spielende entschieden, ehe bei Wacker der Schlendrian wieder kurz Einzug hielt. Gut herausgespielte Torchancen wurden kläglich vergeben, sodass Indersdorf förmlich dazu eingeladen wurde um wieder in das Spiel zu finden. So war es wieder Wacker-Torwart Beppo Hausner der seiner Defensive wieder den erneuten Rückhalt bot und die zwischenzeitliche 6-Tore-Führung festhielt. Burghausen zeigte sich in der Folge wieder konzentrierter und profitiere weiter von der hohen Anzahl an technischen Fehlern des Gastgebers. Vor allem Bekric wusste nun im Rückraum mehrere Male zu überzeugen und erhöhte zum vorentscheidenden 17:26, ehe es Indersdorf noch vorbehalten war zum 20:27-Endstand zu verkürzen. Trainer Oliver Nagel war mit der Leistung seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit durchaus zu frieden. „Was wir allerdings an gut herausgespielten Torchancen wieder vergeben haben, wird gegen stärkere Mannschaften wieder deutlicher bestraft werden. Daran gilt es weiter zu arbeiten.“, monierte er. Damit festigte der SV Wacker vorrübergehend den zweiten Tabellenplatz vor dem punktgleichen TV Altötting und der TG Landshut II, die weiterhin in Lauerstellung liegt. Am kommenden Samstag wartet für den SVW um 17 Uhr in der Sportparkhalle mit dem Prestigeduell gegen den akut abstiegsbedrohten TV Eggenfelden wieder keine einfache Aufgabe. In der Vorsaison bezog Wacker gegen die Rottaler eine empfindliche wie auch mehr als unnötige Heimniederlage. Dieses Ereignis hat man in der Mannschaft noch immer nicht vergessen und möchte daher vor hoffentlich großer und lautstarker Kulisse für Wiedergutmachung sorgen. Tore für den SVW Burghausen: Rainer Biedersberger (9), Nedzad Bekric (8/2), Thomas Reitmeier und Dennis Rieger (je 4), Johannes Kreibig (2). LAN

Pressemitteilung SV Wacker Burghausen Handball

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