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Bekannt durch Ingmar-Bergman-Filme

Schauspiel-Star Bibi Andersson ist gestorben

Schauspielerin Bibi Andersson gestorben
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Die schwedische Schauspielerin Bibi Andersson ist im Alter von 83 Jahren gestorben (Archivfoto 1964).

Sie drehte 13 Filme mit Ingmar Bergman. Nun ist die renommierte Schauspielerin Bibi Andersson im Alter von 83 Jahren gestorben.

Stockholm - Die berühmte schwedische Schauspielerin Bibi Andersson (1935-2019) ist tot. Andersson starb am Sonntag im Alter von 83 Jahren in Stockholm, wie ihre Tochter der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. 

Bibi Andersson wurde durch ihre Rollen in Filmen von Ingmar Bergman berühmt. In 13 Filmen war die Darstellerin zu sehen. Sie hatte in Bergman-Klassikern wie „Wilde Erdbeeren“, „Das siebente Siegel“ an der Seite von Max von Sydow (beide 1957) und „Persona“ (1966) mitgespielt.

Bibi Andersson: Schaupielkarriere begann als Teenager

Schon als 15-Jährige hatte Bibi Andersson begonnen, mit Bergman zusammenzuarbeiten. Er entdeckte Andersson, als er 1951 einen Werbespot für Seife drehte. Sie war die Darstellerin. Auch eine Liebesbeziehung mit Ingmar Bergman wurde der Schauspielerin nachgesagt.

Im Laufe ihrer Karriere wurde Andersson für ihre schauspielerische Leistung mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 1963 gewann sie für ihre Rolle in „Schlafwagen-Abteil“ des schwedischen Regisseurs Vilgot Sjöman den silbernen Bären der Berlinale und mehrmals den schwedischen Filmpreis Guldbagge. 

Schauspielerin Bibi Andersson mit dem Silbernen Bären als beste weibliche Darstellerin in dem Film „Schlafwagenabteil" neben dem schwedischen Regisseur Vilgot Sjömann (Archivfoto 1963).

Als größte Charakterrolle ihrer Karriere wird die der Krankenschwester Alma im Bergman-Drama „Persona“ (1966) betrachtet, in dem sie neben Liv Ullmann zu sehen ist.

Sie drehte bis ins Jahr 2009 Filme. Nach einem Schlaganfall war sie dann aber teilweise gelähmt.

Trauer um Bibi Andersson

Das schwedische Filminstitut trauert um eine der „renommiertesten Schauspielerin Schwedens“, wie es ein Tweet des Instituts zu lesen ist. Ihre Errungenschaften für das schwedische Kino könnten nicht hoch genug geschätzt werden, heißt es darin weiter.

AFP/dpa/ml

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