Bayerns Finanzminister war auch mal jung

Markus Söder: In diesen deutschen Popstar war er mal verliebt

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Markus Söder.

München - Wer hat nicht als Jugendlicher mal von einem Popstar geschwärmt. Bayerns Finanzminister Markus Söder ist da keine Ausnahme, wie er jetzt verriet.

Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU), der am 5. Januar seinen 50. Geburtstag feiert, hat in seiner Jugend heftig für Sängerin Nena geschwärmt. Seine modischen Eskapaden hielten sich dagegen im Rahmen. „Ein bisschen Wave und dann Rockabilly mit Cowboystiefeln und Lederjacke. Und wie viele in meiner Generation war ich natürlich schwer in Nena verliebt“, sagte er in einem Interview des Magazins Bunte. 

Wie der Politiker als jugendlicher Elvis-Verschnitt aussah, hatte er anlässlich des Todestags des „King“ mit einem Foto auf seiner Facebook-Seite gezeigt, das für viel Belustigung sorgte. Ein anderes Selfie aus den 80ern zeigt ihn hingegen so:

Ob über Söders Bett ein Bild von Nena hing, ist nicht bekannt, eines von Franz Josef Strauß hing dort allerdings definitiv. Der Politiker hatte einmal selber auf dem sozialen Netzwerk nicht ohne Stolz darauf hingewiesen. 

Spott hingegen kassierte der Finanzminister für ein Foto, das ihn im Tonstudio mit Leslie Mandoki zeigte. Den Musikproduzenten, einst Mitglied in der legendären Schlagertruppe „Dschingis Khan“, nannte Söder in diesem Zusammenhang als Beispiel für einen „jungen Musiker“. 

Söder schätzt im politischen Alltag die Ratschläge seiner Frau Karin. „Die Meinung meiner Frau ist mir sehr wichtig.“ Überhaupt verstünden Frauen Zwischentöne besser als Männer. Meist könne man ihnen bereits im Gesicht ablesen, was los ist. „Wenn man es aber genauer wissen will, muss man sich ein bisschen Zeit nehmen.“ 

In Bunte spricht Söder auch über öffentliche Anerkennung: „Wenn mich jemand zu sehr lobt, empfinde ich das eher als unangenehm. Zu viel Lob macht unsicher und überheblich.“ Es sei wichtig, sich ständig zu hinterfragen, sonst hebe man ab. „Zu viel Lob könnte einen in zu großer Sicherheit wiegen. Man darf in der Politik nicht die Bodenhaftung verlieren.“

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