55-Jähriger stirbt bei Horror-Unfall

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Ramersdorf/Rosenheim - Bei einem Unfall am Innsbrucker Ring wurde am Samstag ein 55-jähriger Mann aus dem Landkreis Rosenheim so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort starb.

Hinweis der Redaktion vom 7.11.2011: Der Unfallhergang stellt sich nach neuesten Erkennissen der Polizei nun völlig anders da. Der Brückmühler wurde vom Verdacht, den Unfall verursacht zu haben, vollständig entlastet.

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Original Presse-Mitteilung der Polizei vom 23.10.2011:

Am Samstag, gegen 01.10 Uhr, fuhr ein 55-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim mit seinem BMW die Ottobrunner Straße in nordwestlicher Richtung. Aus noch ungeklärter Ursache missachtete er das Rotlicht der für seine Fahrtrichtung geltenden Ampel und fuhr ungebremst geradeaus in den Kreuzungsbereich zum Innsbrucker Ring ein.

Tödlicher Unfall in Ramersdorf

Zur selben Zeit fuhr ein 28-Jähriger Münchner mit seinem Honda den Innsbrucker Ring in südwestlicher Richtung. Den Kreuzungsbereich zur Ottobrunner Straße/Aribonerstraße wollte er geradeaus überqueren und dem weiteren Verlauf des Innsbrucker Rings folgen. Er fuhr in den Kreuzungsbereich bei für ihn geltendem Grünlicht der Ampel ein.

Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Frontbereich des BMW und des Honda. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Honda des 28-Jährigen in die Aribonerstraße geschleudert, wo er durch ein parkendes Fahrzeug halb auf der Fahrbahn und halb auf dem Gehweg zum Stehen kam.

Der BMW des 55-Jährigen überschlug sich mehrfach über den Honda hinweg und kam gebremst durch eine Garage auf dem Dach liegend in einer Hecke zum Stillstand.

Der 55-jährige BMW-Fahrer erlitt bei dem Unfall tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Der 28-jährige Hondafahrer und seine drei Mitfahrer (im Alter von 36, 43 und 34 Jahren) wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Berufsfeuerwehr München aus diesem befreit werden. Alle vier Männer erlitten schwerste Verletzungen und wurden zur stationären Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Der Gesamtschaden wird auf ca. 105.000 Euro geschätzt.

Ein hinzugezogener Gutachter untersucht die tatsächliche Unfallursache in Zusammenarbeit mit der Polizei und der Staatsanwaltschaft.

Im Rahmen der Unfallaufnahme musste der Innsbrucker Ring in südwestlicher Richtung zwischen dem Kreuzungsbereich zur Kirchseeoner Straße/Hechtseestraße und dem Kreuzungsbereich zur Rosenheimer Straße für viereinhalb Stunden komplett gesperrt werden. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen.

Pressemitteilung Polizei München

Quelle: rosenheim24.de

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