Kabelschaden beim Meridian: Züge wieder im Takt

Aßling - Ein Bagger hat am Donnerstag ein Kabel im Netz des Meridian beschädigt - es kam zu einer Großstörung. Die Züge sollen nun wieder im Takt fahren:

UPDATE 17.50 Uhr:

Seit 17.30 Uhr können die MERIDIAN-Züge die Störungsstelle zwischen Grafing und Aßling wieder im Takt passieren – in beiden Richtungen.

„Zwar müssen wir immer noch mit Verspätungen von bis zu 15 Minuten rechnen, deshalb lassen wir die Pendelbusse zusätzlich noch weiterlaufen“, so MERIDIAN-Netzmanager Thomas Toffel. Die Störung sei noch nicht ganz beseitigt, deshalb könnten Verspätungen noch auftreten, sagte Toffel.

Ein Bagger hatte am frühen Morgen ein Kabel beschädigt, in der Folge fielen Signale der DB Netz AG aus. MERIDIAN-Fahrgäste wurden deshalb mit bis zu 14 Pendelbussen zwischen Rosenheim und Grafing befördert, während sich an der Störungsstelle in beiden Richtungen Züge stauten.

Erstmeldung:

Ein Kabel, das am Donnerstagmorgen kurz nach Mitternacht bei Bauarbeiten zwischen Grafing und Aßling auf der Strecke München-Rosenheim beschädigt wurde, sorgt für eine Großstörung, die vermutlich bis Betriebsende auch die beiden Netze der Bayerischen Oberlandbahn GmbH, Meridian und Bayerische Oberlandbahn, betreffen wird.

„Das Kabel gehört zur Leit- und Sicherungstechnik der Strecke, mit der die DB unter anderem die Signale ansteuert“, so Meridian-Netzmanager Thomas Toffel. In den Morgenstunden konnten Meridian-Züge die Unfallstelle noch bis gegen 9 Uhr mit großer Verspätung passieren, „damit konnten wir wenigstens die Pendler befördern“, so Toffel.

Für den Meridian gibt es inzwischen einen Bus-Pendelverkehr mit zehn Bussen zwischen Rosenheim und Grafing. Von Grafing aus können Reisende Richtung München in die S-Bahn umsteigen. Zwischen Rosenheim sowie Salzburg und Kufstein wird der Meridian weiter wie gewohnt verkehren.

Service:

Hier geht's zur Fahrplanauskunft des Meridian

„Die Störung wird sich wohl auch auf das BOB-Netz im Oberland auswirken, denn der Personenfernverkehr wird nun über Holzkirchen umgeleitet“, sagt Toffel. Dies führt zu einer hohen Belastung der Strecke. Weil die Strecke zwischen Rosenheim und Holzkirchen nur einspurig ist, werden sich die Züge unter anderem in Holzkirchen stauen, was zu Verspätungen bei der BOB führen kann.

Pressemeldung Bayerische Oberlandbahn

Quelle: rosenheim24.de

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