Meridian: Mussten Fahrgäste draußen bleiben?

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So dicht gedrängt standen die Fahrgäste im Zug.
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Rosenheim/Grafing - Offenbar war im Meridian von Kufstein nach München heute zu wenig Platz für alle Fahrgäste. So schilderten es mehrere User unserer Redaktion.

Keine Ruhe rund um den Meridian: Gerade erst hatte der Landtagsabgeordnete Klaus Steiner die neuen Züge kritisiert, da gibt es schon eine neue Meldung, die bedenklich klingt. Am Bahnhof Grafing mussten heute Morgen Fahrgäste des Meridian draußen bleiben. Der Zug war einfach zu voll, als dass sie hätten zusteigen können. Das berichteten User von rosenheim24 unserer Redaktion.

Der Zug von Kufstein nach München, mit planmäßiger Abfahrt in Rosenheim um 6.18 Uhr und in Grafing um 6.36 Uhr, sei demnach schon vorher beinahe überfüllt gewesen. "Bereits in Rosenheim war er fast voll, in Aßling war er voll und in Grafing mussten Leute draußen bleiben, weil sie nicht mehr reingepasst haben," berichtet unsere Userin Alexandra Porwolik über die Fahrt.

Bilder aus dem Zug zeigen, wie eng bemessen der Platz war, den die Fahrgäste auf den Gängen noch hatten. Als der Zug plötzlich bremsen musste, seien sogar mehrere Fahrgäste übereinander gestürzt, weil sie sich in dem dichten Gedränge nicht mehr festhalten konnten. Der Zug hatte darüber hinaus auch noch Verspätung.

Viele Fahrgäste wollten in den zweiten Zug

Der extrem volle Meridian am Dienstagmorgen.

Wie eine Nachfrage bei Meridian zeigte, hatte aber gerade die Verspätung eine große Mitschuld an der Überfüllung. Eine Sprecherin erklärte gegenüber rosenheim24 zur Situation in Grafing: "Der Zug hatte etwas Verspätung, weil ein anderer Zug vorgelassen wurde. Das ist eine Entscheidung der DB Netz, auf die wir keinen Einfluss haben." Bis der Zug Grafing erreicht hatte, befanden sich demnach ungewöhnlich viele Fahrgäste am Bahnsteig, weil einige von ihnen den folgenden Zug nehmen wollten. Die Züge verkehren regulär in kurzem Abstand um 6.36 Uhr und 6.43 Uhr.

"Die Fahrgäste, die im ersten Zug nicht mitfahren konnten, haben dann den nächsten genommen," sagte die Meridian-Sprecherin weiter. Denn auch der für 6.43 Uhr geplante Meridian auf dieser Strecke hatte zwangsläufig etwas Verspätung. Diese Situation kann eventuell auch erklären, warum der erste Zug an den vorherigen Bahnhöfen bereits extrem voll war.

Hätte man die Fahrgäste nicht direkt am Bahnsteig über eine Durchsage informieren können? "Für die Durchsagen am Bahnsteig ist die Deutsche Bahn zuständig," erklärte die Sprecherin. Man gebe die nötigen Informationen für Durchsagen an die Deutsche Bahn weiter. Ob das an diesem Morgen auch wie vorgesehen geschehen ist, lasse sich aber nicht mit Sicherheit sagen.

Quelle: rosenheim24.de

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