A94: Keine Änderung bei zehn Millionen

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München/Berlin - Es bleibt dabei: Aus dem "Infrastruktur-Beschleunigungsprogramm" des Bundes fließen zehn Millionen Euro für den Bau der A94 zwischen Heldenstein und Ampfing.

Das teilte Ewald Schurer, (SPD) Mitglied des Haushaltsausschusses, am Mittwochabend mit. Obwohl der Bau laut mehrfacher Aussage des Verkehrsministeriums und der Autobahndirektion finanziert ist, fließt jetzt zusätzliches Geld dorthin.

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Staatssekretär Andreas Scheuer hat dagegen nach Angaben Schurers erklärt, für den Abschnitt stehe heuer nicht genügend Geld zur Verfügung, so dass das zusätzliche Geld gebraucht werde. Das bestätigt das Innenministerium, das in Bayern für die A94 zuständig ist. Für den Bau, der zum Jahresende fertig sein soll, steht in diesem Jahr tatsächlich nicht genügend Geld zur Verfügung, erst im kommenden Jahr wird sie komplett bezahlt. Deshalb hat der Freistaat Geld aus dem Budget zum Straßenerhalt auf die A94 umgeleitet, wie eine Sprecherin gestern auf Nachfrage erklärte. Dieses Geld kann jetzt früher in den Instandhaltungstopf zurückgezahlt werden, weil durch das "Infrastrukturbeschleunigungsprogramm" zusätzlich zehn Millionen Euro für den Bau bei Ampfing zur Verfügung stehen. Ob es im kommenden Jahr gelingt, die dann freien zehn Millionen Euro für den Abschnitt Pastetten - Dorfen zu verwenden ist offen. CSU-Abgeordneter Stephan Mayer hat angekündigt, sich für die Verwendung des Geldes einzusetzen.

hon/Mühldorfer Anzeiger

Quelle: innsalzach24.de

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