Was tun in der Aquaplaning-Falle?

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1. Beide Hände gehören auf jeden Fall ans Lenkrad. Sollten Sie vorher mit nur einer Hand gelenkt haben, umgreifen Sie spätestens jetzt mit beiden Händen fest das Lenkrad. Beobachten Sie die Fahrbahn genau, richten Sie Ihre gesamte Konzentration auf die Straße.
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2. Aprupte Fahrmanöver sind tabu! Sie würden die Situation nicht verbesser, sondern nur verschlimmern. Ihr Auto lässt sich im Aquaplaning-Fall nicht wie gewohnt kontrollieren - Sie würden nur von der Fahrbahn abkommen und die Kontrolle vollständig verlieren.
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3. Auch bremsen ist nicht empfehlenswert. Hier würde der gleiche Effekt wie in Punkt 2 eintreten. Denn: Wenn Sie bei Aquaplaning bremsen, stehen die Räder sofort still und das Auto kommt ins Schlingern, rutscht seitlich weg. Wenn Sie nicht bremsen, wird der Wasserfilm zwischen Straße und Rädern durch die Bewegung langsam abgebaut und Sie bekommen wieder Haftung.
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4. Geschwindigkeit reduzieren - aber den Fuß nicht aprupt vom Gas nehmen.
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5. Nehmen Sie den Gang raus und rollen Sie aus - Automatik-Fahrer sollten den aktuellen Fahrmodus beibehalten.
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6. Unbedingt zu vermeiden sind heftige Lenkbewegungen. Der Grund ist einfach: Wenn Sie mit querstehenden Reifen wieder auf festen Untergrund kommen, sind schlimme Unfälle vorprogrammiert.
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7. Vorkehrungen treffen: Wenn Sie bei schlechtem Wetter fahren, sollten Sie schon mal im Vorfeld mehr Abstand zum Vorderman halten und natürlich nicht mit Bleifuß unterwegs sein.
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8. Achten Sie auf Signale, die Aquaplaning ankündigen: Schwarze, tiefhängende Wolken, plötzliche Windböen, erste dicke Regentropfen.
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9. Gut erhaltene Reifen können vor Aquaplaning schützen! Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe liegt bei 1,6 mm. Wenn die Reifen weiter abgefahren sind, erhöht sich das Unfallrisiko bei Nässe enorm. Sollte es dann zu einem Nässe-Unfall kommen und es stellt sich heraus, dass die Profiltiefe nicht ausreichend war, kann das vom Gericht als grob fahrlässig ausgelegt werden - und der Versicherungsschutz entfällt.
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10. Der Fahrer haftet alleine! Anders als viele denken, kann der Fahrer nicht Bund, Land oder Gemeinde für den Schaden haftbar machen - obwohl denen die Instandhaltung der Straßen obliegt. Es gilt hier viel mehr die Annahme, dass der Fahrer sein Fahrverhalten an die Witterungsverhältnisse anpassen muss. Kommt es zu einem Unfall, wird unterstellt, dass der Fahrer nicht dem Wetter angemessen gefahren ist.

Quelle: innsalzach24.de

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