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Einstellung nach "Kautions-Betrug"

Bankirrtum vor Gericht geklärt

Isen (WZ) - Erst vor Gericht klärte sich ein Bankirrtum, der einen 54-jährigen Geschäftsmann auf die Anklagebank brachte.

Der Mann hatte im Oktober 2000 in Isen Räume angemietet und dafür auf ein Sparbuch eine Kautionsleistung von 5000 Mark eingezahlt. Diese wurde zur Sicherung künftiger Ansprüche an den Mieter verpfändet.

Es war nur eine von vielen Unterschriften, die der österreichische Geschäftsmann täglich leistet. Er war daher völlig irritiert, als die Sparkasse Isen im September 2004 nachfragte, was mit den inzwischen 2451 Euro auf dem scheinbar brachliegenden Sparbuch zu geschehen habe.

Der Geschäftsmann konnte sich nicht erinnern, ein Konto eingerichtet zu haben. Die Sparkasse ließ nicht locker, ihm das Geld zu überweisen. Der Österreicher unterschrieb ein Formblatt, dass er das Sparbuch "trotz intensiver Suche nicht gefunden" habe. Das Geld wurde daraufhin auf sein Konto bei der Deutschen Bank ausgezahlt.

Erst Mitte 2008, als das Mietverhältnis in Isen endete und der Vermieter mit dem Sparbuch aufmarschierte, wurde der "Betrug" bekannt und angezeigt. Den Vorwurf der Staatsanwaltschaft, dass er das Geld mit dem Hinweis, er habe das Sparbuch verloren, von der Bank gefordert habe, konnte der Angeklagte anhand der Schreiben entkräften. Nachdem auch die Staatsanwältin erklärte, dass der Irrtum wohl bei der Sparkasse lag, wurde das Verfahren eingestellt.

re/Wasserburger Zeitung

Rubriklistenbild: © pa

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