Bessere Anbindung an die A 94

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Mühldorf - Der Kreistag hat in seiner Sitzung den Neubau der Kreisstraßen der Mü25 und Mü40 einmütig gebilligt. Damit soll eine bessere Anbindung an die A94 gewährleistet werden.

Bei der Mü 30 soll der Bahnübergang nahe Rampoldsheim (Isentalstraße nach Obertaufkirchen) beseitigt werden. Alle diese Maßnahmen dienen einer besseren Anbindung des Straßensystems an die Autobahn A 94. Landrat Georg Huber und Geschäftsbereichsleiter Herbert Hoch konnten dabei eine positive Bilanz der Arbeiten ziehen.

Die Planungs- und Grunderwerbsphase sei bei der Mü 25 abgeschlossen. "Wir befinden uns seit Juli 2011 im Bau", erläuterte Hoch. Landrat Georg Huber geht davon aus, dass die Fertigstellung dieser Kreisstraße im Juli des nächsten Jahres erfolgen kann.

Die Vorverträge für den Neubau der Mü 40 sind abgeschlossen. Die Verbriefung der Grundstücke erfolgt noch in diesem Monat. Die Ausschreibung für die Bauarbeiten sollen nach der Beschlussfassung des Haushaltes des Landkreises erfolgen. "Mit der Fertigstellung dieser Kreisstraße rechne ich im Juni 2013", erklärte der Landrat.

Diese beiden Kreisstraßen-Neubauten sollen in der Mitte des Landkreises für eine bessere Anbindung an die A 94 sorgen. "Wir müssen unsere Hausaufgaben jetzt machen, denn es darf nicht sein, dass die Autobahn kommt und das regionale Straßenverkehrsnetz keine vernünftige Anbindung gewährleistet", stellte Huber heraus. Ampfing, so der Landrat, habe mit der Ortsumfahrung und der Anbindung an die Autobahn seine Straßenbauaufgaben bestens bewältigt.

Huber stellte heraus, dass die Mü 30 für eine Anbindung der Gemeinden Schwindegg, Obertaufkirchen und Buchbach von zentraler Bedeutung sei. Einer der neuralgischten Punkte ist dabei der Bahnübergang in Rampoldsheim. Der Landkreis will diesen Bahnübergang beseitigen. Der Grunderwerb, so Hoch, für die Mü 30 erscheint nach den zu annehmbaren Konditionen möglich zu sein.

Planungsrechtlich hat sich die Erfordernis ergeben, ein neues Planungsverfahren in Gang zu setzen, da das Eisenbahnbundesamt mit dem mit der DB Netz AG und dem Landkreis vereinbarten Kompromiss nicht einverstanden war.

Der Landkreis will das weitere Vorgehen so schnell wie möglich mit der DB Netz AG besprechen. Ziel dabei ist es, dass der Landkreis selbst als Bauherr auftritt.

"In diesem Zusammenhang wird mit dem Einverständnis der Gemeinden Schwindegg, Obertaufkirchen und Buchbach ein Konzept zur Lenkung des Verkehrs vom Norden her zur Autobahnanschlussstelle der A 94 südlich von Obertaufkirchen über eine zukünftige Ortsumgehung der Gemeinde Obertaufkirchen erarbeitet und geplant", sagte Huber.

Die drei Gemeinden haben den Landkreis bereits gebeten, sie planerisch zu unterstützen und eine Machbarkeitsstudie und großräumige Planung der Ortsumfahrung Obertaufkirchen und der Führung der zuströmenden Verkehre von Norden zu erarbeiten.

sb

Quelle: innsalzach24.de

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