Koma-Saufen: So sieht es in der Region aus

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Altötting/Mühldorf - Bundesweit ist die Zahl der Komasäufer 2013 zurückgegangen. Ob sich dieser Trend auch in Altötting und Mühldorf durchgesetzt hat, erfahren Sie hier:

Trinken bis der Arzt kommt: Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt ein Problem, auch wenn die Zahl der Betroffenen im Bundestrend zurückgeht. In Mühldorf landeten im Jahr 2013 weniger jugendliche Komasäufer in einer Klinik als im Jahr zuvor. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit kamen 32 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2012 um 11,1 Prozent. In den vergangenen zwölf Jahren gab es jedoch immer noch eine Steigerung von 68,4 Prozent.

Auch in Altötting sind die Zahlen rückläufig: Hier waren es 2013 insgesamt 40 Kinder und Jugendliche, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus mussten. Das sind 16,7 Prozent weniger als im Jahr davor.

Kampagne "bunt statt blau" 2015

Beim bundesweiten Wettbewerb „bunt statt blau“ werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 62.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau. Landesschirmherrin von "bunt statt blau" ist Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Pressemitteilung DAK-Gesundheit

Quelle: innsalzach24.de

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