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Regenbogen-Aktion

Das Gymnasium Gars steht für eine bunte und vielfältige Gesellschaft ein

Mit bunten Shirts zeigen Schüler des Gymnasium Gars, dass das Leben vielfältig ist und solidarisieren sich mit der Regenbogen-Bewegung.
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Mit bunten Shirts zeigen Schüler des Gymnasium Gars, dass das Leben vielfältig ist und solidarisieren sich mit der Regenbogen-Bewegung.

Ein Zeichen für Toleranz, für Vielfalt und für ein friedliches Miteinander in einer diversen Gesellschaft haben Schüler des Gymnasium Gars mit ihrer „Regenbogen-Aktion“ gesetzt. Zuletzt haben die Ereignisse bei der Europameisterschaft und homophobe Aktionen in manchen Teilnehmerländern die Diversity-Diskussion wieder befeuert.

Gars – Nach einer pandemiebedingten Zwangspause nahm der AK „Zeichen setzen“ des Gymnasium Gars die Arbeit wieder auf.

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Die unter anderem durch die Europameisterschaft erneut befeuerte Diversity-Diskussion wurde zum Anlass, ein Zeichen für Akzeptanz und Toleranz all jenen Menschen gegenüber zu setzen, die aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, ihrer religiösen Zugehörigkeit oder sexuellen Orientierung ausgegrenzt werden oder sich diskriminiert und benachteiligt fühlen.

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Der Schutz der Menschenrechte und der Toleranzgedanke, wie er auch im Schulprofil des Gymnasiums Gars niedergelegt ist, bildeten die ideelle Basis für eine „Regenbogenaktion“, wie Schulleiter Gunter Fuchs berichtet.

Am 27. Juli war jeder, der sich für diese Werte stark machen wollte, dazu eingeladen, sich entsprechend zu kleiden und als Teil eines Regenbogens in das Konzept einzugliedern. Jeder Jahrgangsstufe wurde eine entsprechende Farbe zugewiesen, um dann auf dem Rasenplatz der Schule den Regenbogen zu bilden, so Fuchs.

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Die Farben, deren Symbolik den TeilnehmerInnen durch AK-Mitglieder nahegebracht wurde, stehen für das Leben (rot), die Gesundheit (orange), die Sonne (gelb), die Natur (grün), Harmonie (blau) und Spiritualität (lila).

„Alle jene Werte spiegeln die Bedürfnisse aller Menschen gleichermaßen wider und verbildlichen die Diversität unserer bunten Gesellschaft und unserer bunten Schulfamilie“, so der Direktor.

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Dieses Gemeinschaftsprojekt sollte allen Beteiligten in Erinnerung rufen, wie wichtige Akzeptanz, Respekt und Toleranz für ein friedliches Miteinander sind: von der Familie, über Freundschaften bis hin zur Schulfamilie und der gesamten Gesellschaft. Außerdem ging der Erlös von rund 250 Euro aus dem Verkauf von Regenbogen-Armbändern mit dem Aufdruck des Schullogos als Spende an Hochwassergeschädigte.

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Die Schulleitung und der AK hoffen, dass der Leitgedanke auch in zukünftigen Schuljahren Wirkung zeigen wird.

(red)

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