Bau- und Umweltausschuss will Austausch noch heuer

Neue Ära für Straßenbeleuchtung in Gars

  • schließen
  • Weitere
    schließen
  • schließen

Gars – Die jüngste Bau- und Umweltausschuss-Sitzung brachte wahrlich mehr Licht ins Dunkel. Mit dem Austausch der Dampflampen bei der Straßenbeleuchtung in LED soll viel Energie und Geld gespart werden.

Viele Einheiten der Straßenbeleuchtung im Gemeindegebiet haben noch sogenannte Dampflampen. Diese Module werden vermutlich ab 2017 nicht mehr produziert.

„Das Thema der energiesparenden Leuchtmittel in der Straßenbeleuchtung begleitet uns schon sehr lange“, erinnert sich Rathauschef Norbert Strahllechner. Bereits 2008/2009 habe man Überlegungen diesbezüglich angestellt. Der Bau- und Umweltausschuss hat sich nicht nur deshalb dafür ausgesprochen, innerhalb der nächsten drei Jahre die Leuchten der Straßenlaternen auf LED umzustellen.

„Wir sparen Energie und Geld“, betonte Bürgermeister Norbert Strahllechner. Im Detail wurde diskutiert, dass durch das Bayernwerk, das ohnehin für die Wartung und den Unterhalt der Lampen verantwortlich sei, noch 2015 mit dem ersten Drittel der Austauscharbeiten angefangen werden solle. „Wir sollten hier keine Zeit verlieren“, zeigte sich Georg Suitenpointner überzeugt.

Bis einschließlich 2017 werden nun diejenigen Leuchtmittel, die bislang noch nicht auf LED umgestellt sind, und aktuell mit Dampflampen funktionieren, auf die modernere Leuchtmethode umgerüstet werden. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 108.000 Euro und sollen auf drei Jahre verteilt werden. Im Haushalt 2015 sei eine Position dafür bereits vorgesehen, was klar dafür spreche, dass man noch heuer mit dem ersten Teil des Austauschs beginnen könne, so Georg Suitenpointner.

Insgesamt 262 Dampflampenstellen gebe es im Gemeindegebiet Gars. Während in Lengmoos bereits viele neue Lampen montiert seien, gebe es in vielen anderen Gemeindeteilen noch extrem viele Stellen, an denen die Quecksilber-Dampflampen derzeit noch „Dienst“ tun würden.

Die Kosten, die der Austausch der Leuchten mit sich bringen würden, hätte die Gemeinde bereits nach ungefähr sieben Jahren hereingespart, hieß es durch die Bayernwerk-Verantwortlichen. Mehr als 15.000 Euro spare man jährlich an Energiekosten mit den neuen LED-Lampen, ergänzte das Gemeindeoberhaupt. In der Diskussion der Bau- und Umweltausschuss-Mitglieder kam heraus, dass die Standorte der Straßenlaternen mancherorts neu geprüft werden solle. So sei es unerlässlich, dass zwischen dem Bereich der Garser Innbrücke und der Unterführung nahe des Sportgeländes in Gars/Bahnhof – Tal, Laternen hinzugefügt würden, sprachen sich Bürgermeister Norbert Strahllechner und Gemeinderat Werner Eder gleichermaßen aus. Michael Kasenbacher fügte hinzu, dass die Parkplätze am Stockschützenheim bitte ebenfalls mit einbezogen werden könnten. Andernorts sei man hingegen möglicherweise zu gut bestückt und müsse sich Gedanken machen, ob die teils Jahrzehnte alten Laternen wirklich erneuert oder eventuell abgebaut werden sollten, so Strahllechner. Einstimmig brachte der Bau- und Umweltausschuss somit den Austausch des modernen LED-Leuchtmittels auf den Weg. Noch 2015 wird damit begonnen, die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt.

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Gars am Inn

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser