In Gars am Inn

VdK-Kreisvorsitzender warnt vor noch größerer Altersarmut

Gars am Inn - Der VdK-Kreisvorsitzende Joachim Holzbecher fand bei der Hauptversammlung des Verbandes mahnende Worte zu dem sich ausbreitenden Phänomen der Altersarmut. 

Bei der Hauptversammlung des VdK-Ortsverbandes behandelte Kreisvorsitzender Joachim Holzenbecher in seinem Referat die derzeitige Gefahr einer noch größeren Altersarmut, wie die Wasserburger Zeitung berichtet.

Er führte laut der Zeitung aus, das prognostizierte Rentenplus zwischen vier und fünf Prozent im kommenden Jahr dürfe nicht darüber hinweg täuschen, dass künftig für immer mehr Menschen die Rente im Alter nicht reichen würde. Der Grund sei, dass sich die Neurenten seit Jahren im rasanten Sinkflug befänden. Dies habe auch die Verbandspräsidentin verkündet. Der Grund sei das absinkende Rentenniveau, welches von 47,7 Prozent bis 2030 massiv auf 43 Prozent fallen solle.

Die Einschränkungen der Lebensqualität würden für einen Durchschnittsverdiener im Alter gravierend, wenn das Rentenniveau nicht auf mindestens 50 Prozent des durchschnittlichen Nettolohns angehoben und eingefroren würde. Besonders Frauen wären benachteiligt, da sie auch aufgrund der Erwerbsbiografie im Moment nur etwa die Hälfte der Männerrenten erhielten. Besonders Geschiedene und Witwen seien armutsgefährdet.

Im Rahmen der Hauptversammlung wurden außerdem verdiente Mitglieder geehrt und Themen des Verbandes diskutiert.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

hs

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: ©  dpa

Zurück zur Übersicht: Gars am Inn

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser