Die Gemeinde braucht Zeit für Ausarbeitung der Idee

Bauausschuss: Skateboard- und BMX-Bahn Ja, aber!

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Es soll kein Traum bleiben, doch die Gemeinde braucht noch Zeit. BMX- und Skateboardbahn in Gars soll entstehen.
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Gars – Fest steht, der Bau- und Umweltausschuss ist nicht abgeneigt, etwas für die Jugend zu tun. Der Wunsch dreier Burschen, im Gemeindegebiet eine BMX- sowie Skatboardbahn zu errichten, wurde diskutiert. Scheitert es an der Grundstücksfrage?

Was wollen die Jugendlichen konkret? Mit einer Unterschriftenliste und der Erklärung, auch drei Firmen sowie Eltern würden sich bei der Entstehung der BMX-Bahn mitengagieren, traten die Jugendlichen vor den Bürgermeister.

Jetzt wurde darüber beraten, der Ausschuss hat zugesichert, sich um eine solche Anlage zu bemühen. Die Gestaltungsmöglichkeit blieb dabei noch offen. Kann die Skateboardbahn unabhängig von der gewünschten BMX-Bahn realisiert werden? „Das sind ja wohl zwei Baustellen. Die Skateboardbahn ist viel einfacher direkt in den Ort zu platzieren, als die BMX-Bahn“, heißt es von Anton Lentner. Eine Skateboardbahn sei im Ortskern von Gars realisierbar, brauche nicht übermäßig viel Platz, so Lentner. „Bei der BMX-Bahn ist das schon viel schwieriger“, betont Norbert Strahllechner. „Ich finde, eine BMX-Bahn sollte unbedingt direkt im Bereich des Sportzentrums Gars angeordnet werden, dorthin gehört so eine Bahn“, zeigte sich Georg Suittenpointner überzeugt.

Es gehe auch darum, ob die Ausgaben, die für die Realisierung einer BMX-Bahn auf die Gemeinde zukämen, mit der Nachhaltigkeit dieses Hobbys zusammenpasse, gab Georg Suittenpointner zu bedenken. „Da wäre es doch sinnvoll, das BMX-Fahren in den TSV Gars einzugliedern“. Diese Idee gefiel Gemeinderat Michael Kasenbacher, der das Amt des ersten Vorsitzenden des TSV Inne hat, äußerst gut. „Die erfolgreichen Einradfahrer sind derzeit noch in der Abteilung Breitensport untergebracht, es wäre eine tolle Sache, wenn man das BMX-fahren in den TSV Gars integrieren könne und in Kopplung mit dem Einradfahren womöglich sogar eine Sparte entstehen würde“, zeigten sich einige Ausschussmitglieder einig.

Auf einer Wellenlänge scheinen die Bau- und Umweltausschussmitglieder jedenfalls zu sein. Der Wunsch auf eine BMX-Bahn ist in der Region verbreitet sehr beliebt. Bereits die Gemeinde Soyen hat eine solche Bahn im dortigen Gemeindegebiet errichten lassen. „Wir werden uns mit der Gemeindeverwaltung Soyen einmal besprechen, wie es dort gemacht wurde“, so Norbert Strahllechner. Grundvoraussetzung für Bürgermeister und Ausschussmitglieder sei die Nachhaltigkeit. „Bevor wir das Projekt stemmen können, müssen wir uns über ein geeignetes Grundstück beraten und darüber, ob der TSV Gars möglicherweise den Unterhalt übernehmen könnte und dieses Vorhaben begleitet“, so der Rathauschef abschließend.

Man brauche Zeit, damit es Sinn mache. „Wir werden mit Grundeigentümern in Kontakt treten und an den TSV Gars herantreten wegen einer Mitbegleitung des Projekts“, versprach das Gemeindeoberhaupt.

Quelle: innsalzach24.de

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