170 Kräfte im Einsatz

Öl auf dem Inn bei Gars: THW und Feuerwehr proben den Ernstfall

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Jettenbach/Gars am Inn - Am Samstag ist eine Ölwehrübung auf dem Inn durchgeführt worden. Insgesamt 170 Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren und des THW sowie Fachberater haben dafür gesorgt, dass kein giftiges Öl in den Inn gelangt ist. 

Update, 18.55 Uhr - Video von der Übung

Update, 13. April, 15.35 Uhr - Bilder von der Übung

Ölwehrübung in Gars am Inn

Die Pressemeldung vom 11. April im Wortlaut:

Die OMV Deutschland GmbH mit Sitz in Burghausen betreibt eine Produktenpipeline (Heizöl EL, Diesel und Flugturbinentreibstoff) von Burghausen über München (Feldkirchen) nach Erding zum Flughafen Erdinger Moos.

Das Landratsamt Mühldorf sowie die OMV Deutschland richten eine Ölwehrübung am Samstag, 13. April, mit den örtlichen Feuerwehren sowie dem THW aus. Die Übung beginnt am Samstag gegen 9 Uhr und endet um circa 14 Uhr.

Das angenommene Szenario wird eine Leckage an der Pipeline zwischen Jettenbach und Gars am Inn sein. Bei dieser Leckage werden ölhaltige Stoffe freigesetzt und treten in die benachbarten Bäche sowie in den Innverlauf ein

Die Aufgabe der Rettungsorganisationen wird sein, Ölsperren mittels Ölschlängel einzusetzen um das ausgelaufene Kerosin aufzufangen, zu binden und fachmännisch zu entsorgen. Hierbei kommt zum Teil schweres Gerät von Feuerwehr / THW zum Einsatz. 

Die Ölsperren werden mit Hilfe von Booten in den Innverlauf eingebracht. Ziel ist es, dass bei einem Ernstfall das Ölgemisch fachmännisch aufgenommen und entsorgt und die Umweltbelastung so gering wie möglich gehalten wird.

Bei der Übung wirken 170 Einsatzkräfte aus den Bereichen Feuerwehr, THW, Landratsamt (Brand- und Katastrophenschutz) sowie Fachberater von der OMV Deutschland mit.

Bei der geplanten Übung wird zu keiner Zeit die Umwelt mit austretendem Kerosin / Ölgemisch belastet. Allerdings wird im Bereich Jettenbach / Gars am Inn mit einem großen Aufgebot an Rettungsdiensten zu rechnen sein, darunter kann es auch zu kurzzeitigen Straßensperren kommen.


Pressemeldung Landratsamt Mühldorf am Inn

Quelle: innsalzach24.de

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