Nachhaltige Entwicklung

Kirchdorfer als UN-Jugenddelegierter in New York

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Rupert Heindl und Jasmin Burgermeister sind als UN-Jugenddelegierte in New York, hier wollen sie die Sicht der Jugend vertreten.
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Kirchdorf - Er studiert Maschinenbau und ist vielseitig interessiert. Der Kirchdorfer Rupert Heindl ist momentan allerdings als UN-Jugenddelegierter in New York und vertritt die Sicht der Jugend.

Der 26-Jährige ist Landesvorsitzender der Katholischen Landjugend Bayern, gemeinsam mit seiner Kollegin Jasmin Burgermeister will sich Rupert Heindl aktiv in die Diskussion einmischen und wahrlich kein stiller Beobachter sein. In New York arbeitet er an der sogenannten major group für Kinder und Jugendliche mit. Forderungen stellen und Petitionspapiere schreiben, das wichtige Thema Nachhaltige Entwicklung mitdiskutieren, gehören zu den Aufgaben der beiden UN-Jugenddelegierten in New York.

Stiller Beobachter möchte Heindl dort nicht sein, er werde sich einmischen und die Sicht der Jugend betrachten, erklärte Heindl auf Nachfrage. Rupert Heindl und die Erfurter Studentin Jasmin Burgermeister arbeiten beim High-Level Political Forum mit. Im Herbst werden die Nachhaltigkeitsziele verabschiedet. Weil es aber nichts bringen würde, nur die Ziele zu verabschieden, sondern wichtig sei, zu überprüfen, ob die Ziele erfüllt und Fortschritte gemacht werden könnten, sei das Forum ein wichtiger Baustein des Ganzen, erläuterte Heindl.

Es bestehe sogar die Chance, konkret das Wort zu ergreifen und ein Statement abzugeben, heißt es von den beiden Studenten. Rupert Heindl reiste bereits das Zweite Mal nach New York, hat die Erfahrung gemacht, dass der Einfluss, den man als UN-Jugenddelegierter nehmen könne, oft durch Gespräche auf dem Flur funktioniere. Seit dem Weltgipfel in Johannesburg im Jahr 2002 entsenden der Deutsche Bundesjugendring und das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Jugenddelegierte zur UN-Kommission für Nachhaltige Entwicklung ((CSD).

Nach der UN-Konferenz für Nachhaltige Entwicklung, im Jahr 2012 wurde die CSD durch das High Level Political Forum on Sustainable Development (HLPF) ersetzt. Mittendrin momentan Jasmin Burgermeister sowie der Kirchdorfer Rupert Heindl. Beide beschreiben auf ihrer Facebook-Seite ihre Eindrücke. Neben dem wichtigen und grundsätzlich ernsten Thema und den spannenden Begegnungen schickt Rupert Heindl auch mal witzige Erlebnisse und Beobachtungen in die Welt. So esse man in der UN-Kantine aus Plastiktellern, das Besteck komme aus dem Automaten.

Quelle: innsalzach24.de

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