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Aus dem Gemeinderat

„Bindeglied zwischen Jugend und Kommune“ Das ist Haags neuer Jugendpfleger

Maximilian Tresp ist der Jugendpfleger vor Ort in Haag.
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Maximilian Tresp ist der Jugendpfleger vor Ort in Haag.

Maximilian Tresp übernimmt den neuen Posten als Jugendpfleger in Haag. Im Gemeinderat stellte der 34-jährige Waldkraiburger seine Pläne vor.

Haag in Oberbayern – Die Haager Marktgemeinde hat seit dem 1. September einen Jugendpfleger: Maximilian Tresp aus Waldkraiburg übernimmt den neuen Posten und stellte sich in der jüngsten Sitzung dem Gemeinderat vor. Tresp, der gebürtig aus Aschau am Inn kommt, erläuterte dem Gremium sein Tätigkeitsfeld.

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Der Jugendpfleger vor Ort – umgangssprachlich auch Juvo genannt – ist das „Bindeglied zwischen Jugend und Kommune“, erklärte der 34-Jährige. Tresp plane ein Beteiligungsformat, an dem alle Heranwachsenenden mitmachen könnten.

Wünsche und Vorstellungen

Die Veranstaltungen dazu würden voraussichtlich im November starten, bis dahin solle das Forum kräftig beworben werden, damit möglichst viele Teilnehmer dabei seien. Tresp will mit den jungen Erwachsenen über ihre Wünsche und Vorstellungen sprechen. In verschiedenen Gruppengrößen sollen Vorschläge erarbeitet werden. Dabei gehe es nicht nur um das Zentrum der Marktgemeinde Haag, sondern auch um Ortsteile wie wie Oberndorf oder Winden, so der Jugendpfleger.

Bürgermeisterin Sissi Schätz (SPD) freute sich über die Neubesetzung der Stelle. „Nach einer Nullrunde an Bewerbungen freuen wir uns, dass wir nun doch Anfragen erhalten und wir uns jetzt für Maximilian Tresp entschieden haben“, so die Rathauschefin in der Sitzung.

Florian Haas (PWG) begrüßte es sehr, dass Tresp die Stelle als Jugendpfleger antrete und sicherte ihm die Unterstützung der Marktgemeinde und Verwaltung zu. Auch Hans Urban (CSU) freute sich, dass die Position besetzt werden konnte und meinte, dass das Jugendforum „mit großem Aufwand“ beworben werden sollte, um es bei allen Bürgern, vor allem aber bei den Jugendlichen, publik zu machen.

Bereits seit April gibt es im Landkreis Mühldorf Jugendpfleger vor Ort. Den Start machte die Stadt Waldkraiburg mit Rommy Riegelmayer. Seit September ist für die Kommunen Ampfing und Heldenstein auch Sebastian Maier tätig, wie das Landratsamt Mühldorf in einer Pressemitteilung erklärt. Die landkreisangehörigen Städte, Märkte und Gemeinden hätten die Möglichkeit, die Fachkräfte für die Jugendarbeit in ihrer Kommune beim Landkreis zu buchen.

Planung, Koordination und Angebote

Das Aufgabenfeld sei sehr individuell und umfasse Planung, Koordination und Durchführung von Maßnahmen und Angeboten im Bereich der Jugendarbeit, insbesondere der offenen Jugendarbeit. Die Tätigkeit eines Juvos wird passgenau am Bedarf der jeweiligen Kommune ausgerichtet, lautet es in der Pressemitteilung weiter. Ziel sei es, gemeinsam mit allen Jugendlichen und Netzwerkpartnern die Jugendarbeit vor Ort zu unterstützen, langfristig zu stärken und zu etablieren sowie durch Öffentlichkeitsarbeit publik transparent zu machen. Der neue Haager Jugendpfleger Maximilian Tresp ist erreichbar per Email an maximilian.tresp@lra-mue.de oder unter der Handynummer 0151/72039154.

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