Bauarbeiten in Haag 

Halbzeit beim Umbau der Münchner Straße 

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Die Bauarbeiten in der Münchner Straße laufen auf Hochtouren. Hier wird gerade ein Entwässerungsbauwerk eingebaut. 
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Haag - Die Bauarbeiten zur Neugestaltung der Münchner Straße sind seit dem Spatenstich am 7. März in vollem Gange. Eine Bilanz zur Halbzeit: 

"Wir liegen sehr gut im Zeitplan", freut sich Bürgermeisterin Sissi Schätz zur Halbzeit der großen Baumaßnahme "Ortsdurchfahrt Haag". Der erste Bauabschnitt von der Rainbachstraße bis nach der Esso-Tankstelle ist großteils fertiggestellt. Im Bereich des ersten Bauabschnitts werden noch neue Straßenlaternen gesetzt und der Gehweg fertig gestellt. Geplant ist jetzt, die Bauabschnitte eins und zwei möglichst rasch fertig zu stellen, um sie wieder für den Verkehr freigeben zu können.

Im zweiten Bauabschnitt vor der Zufahrt Jäger bis zur Rainbachstraße ist der Asphalteinbau für den 10. und 11. August fest eingeplant, was eine Vollsperrung von der Rainbachstraße bis zur Einfahrt Milchwerk Jäger mit sich bringt. Im Anschluss daran werden die Kabeltrassen in den Gehwegen verlegt. Wasserleitungsbau und Kanalisierungen sind im zweiten Bauabschnitt bereits abgeschlossen. Bis Ende Oktober soll der letzte Bauabschnitt erfolgt sein: Der Bau des Kreisverkehrs an der Rosenberger Straße. 

Der erste Teil der Münchner Straße ist größtenteils fertig gestellt. 

Es kamen laut der Bürgermeisterin im Rahmen der Arbeiten einige arbeitsaufwändige Überraschungen ans Tageslicht, die zusätzlich Zeit und Arbeitsaufwand benötigten. Es mussten Betonfundamente, Grabenverfüllungen aus Beton und eine stillgelegte Straßenentwässerung ausgebaut werden. Zudem wurde kontaminiertes Material gefunden, das gesondert gelagert und entsorgt werden muss.

Die ausführende Firma Swietelsky habe bisher die Termine und den Zeitplan halten können. Wegen des zusätzlichen Arbeitsaufwands verzichtete die Firma auf den eigentlich im August eingeplanten Betriebsurlaub. 

Im Rahmen der Bauarbeiten kamen unter anderem Betonrohre ans Tageslicht. 

Finanzielle Aspekte für die Marktgemeinde 

Nach der Berechnung des Ingenieurbüros Infra sieht die aktuelle Kostenentwicklung zu den Umbaumaßnahmen wie folgt aus: Die bisher bezifferten Mehrkosten für den Markt Haag in Höhe von etwa 203.000 Euro brutto sind hauptsächlich bedingt durch den Ausbau, Zwischenlagerung und ordnungsgemäße Entsorgung des aufgefundenen kontaminierten Materials in der Straße und im Gehwegbereich. Je nach Belastung muss der Aushub, der zur Zeit in Haufwerken zwischengelagert wird, in dafür vorgesehenen Deponien entsorgt werden. 

Durch die zusätzlichen Arbeiten ergibt sich ein Mehraufwand für die Bauleitung in Höhe von etwa 7.000 Euro netto. Die Umleitungsbeschilderung (örtlich und anteilig überörtlich) trifft den Markt Haag mit 22.610 Euro netto. Die Busborde wurden wegen der besseren Haltbarkeit in Granit statt in Beton ausgeführt, was einen Mehrbetrag von 9.714 Euro bedeutet.

Die Marktgemeinde ist mit knapp 1,5 Millionen Euro für Gehwege und Kreisverkehr dabei. Der Staat zahlt für die Sanierung mit Entwässerung 939.000 Euro. Das Gesamtprojekt kostet rund 2,4 Millionen Euro.Der Marktgemeinderat nahm in der Sitzung vom 8. August die Kostenentwicklung zur Kenntnis und genehmigte die Mehrkosten und überplanmäßigen Ausgaben.

mb

Quelle: innsalzach24.de

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