Maßnahmen des Ausbaus Münchener Straße

Nach Bürgerentscheid: Wo drückt der Schuh, Frau Schätz?

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So könnte die Münchener Straße in Haag zukünftig aussehen.
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Haag - Wie geht es nach dem Bürgerentscheid mit dem Großprojekt Münchener Straße weiter? Spaltet es weiter die "Lager" in der Marktgemeinde? Wir haben bei Bürgermeisterin Sissi Schätz nachgefragt.

Nach dem Bürgerentscheid im November 2015 haben sich viele Bürger aus Haag dafür ausgesprochen, dass die Planungen für den Ausbau und die Veränderung der Münchener Straße anders verlaufen sollen, wir zunächst von der Gemeinde angedacht.

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Nach Bürgerentscheid: So reagiert Sissi Schätz

Freude bei Bürgerinitiative

Im Gespräch mit unserer Redaktion erklärte Bürgermeisterin Sissi Schätz: "Wir müssen nun mit unseren Partnerbehörden klären, wie es weitergehen kann", heißt es von der Rathauschefin. Als Vertragspartner gelte das staatliche Bauamt Rosenheim, so Schätz, mit dem man das Projekt hätte ausführen wollen.

Es habe ein Vorgespräch gegeben. "Es gab auch den Lösungsvorschlag, ob man den Vertrag löse und die Gemeinde selbst weiterplant oder ob man weiterhin gemeinsam plant", so Schätz. Diese Optionen gebe es aktuell. Nun sei auch noch etwas mit dem Landratsamt und der Verkehrsbehörde zu regeln, bevor das Projekt dann wieder auf dem Tisch des Gemeinderats liegen könne, erläutert die Bürgermeisterin. "Es handelt sich hier ja um einen kompletten Systemwechsel, daher ist das jetzt eben alles sehr zeitaufwendig", so Schätz.

Auch mit den Fördergebern müsse erneut Kontakt aufgenommen werden, betont die Rathauschefin. "Wir müssen uns informieren, was mit den Fördergeldern passiert", so Schätz. Es könnte sein, dass die Maßnahme nicht besonders gefördert werde, dies habe sich bereits in Gesprächen schon vor dem Bürgerentscheid herauskristallisiert für diese jetzt gewünschte Ausarbeitung.

Jetzt sei es notwendig, viele Informationen zu sammeln und dann das Projekt im Gemeinderat vorzustellen, heißt es aus dem Rathaus.

Einen zeitlichen Rahmen könne man momentan nicht nennen, so Schätz. "Es wäre nicht sinnvoll, hier irgendetwas übers Knie zu brechen, es soll eine ausgereifte Maßnahme realisiert werden, das ist wichtig", so Schätz. "Aber jedem dürfte klar sein, dass es 2016 keinen Baubeginn werden kann, weil wir die Ausschreibungszeiten nutzen müssen". Meist wird Ende des Jahres ausgeschrieben, um dann im Frühjahr einen Baubeginn zu haben, erklärt die Bürgermeisterin.

Sie gebe zu bedenken, dass man das Risiko einer schlechten Ausschreibung nicht mehr haben wolle. "Ein Baubeginn für 2016 ist aber definitiv sehr unrealistisch", wiederholt sich Schätz abschließend.

Quelle: innsalzach24.de

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