CSU Haag nimmt Stellung zur jüngsten Sitzung des Rats 

"Thema Herbstfest hätte nicht von der Tagesordnung gestrichen werden dürfen" 

Ludwig Schletter ist Ortsvorsitzender der CSU Haag, die in Bezug auf die jüngste Ratssitzung un die Vertagung zum Thema Herbstfest in Haag Stellung bezieht. 
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Ludwig Schletter ist Ortsvorsitzender der CSU Haag, die in Bezug auf die jüngste Ratssitzung un die Vertagung zum Thema Herbstfest in Haag Stellung bezieht. 

Haag - Dass der verkleinerte Haager Gemeinderat in seiner Sitzung am 21. April den Tagesordnungspunkt zum Haager Herbstfest vertagte, löste Diskussionen aus. Nun brachte sich auch die CSU-Fraktion aus Haag in die Debatte ein. 

2019 fiel das Herbstfest aus, 2020 sorgt das Coronavirus für einen leeren Festplatz in Haag. Alle Hoffnung liegt nun auf 2021 - doch die Debatte um die Ausrichtung sorgt in der Marktgemeinde für Wirbel: Der Vorsitzende des neuen Festvereins kritisierte bereits das Vorgehen im Gemeinderat. Jetzt schließt sich auch die CSU Haag an und verleiht in einer Stellungnahme ihrem Bedauern, dass Bürgermeisterin Sissi Schätz und die Mehrheit des Ferienausschusses das Herbstfest nicht behandelt hätten, Nachdruck: "Auch in der jetzigen Corona-Krise und auch wenn eine Großveranstaltung wie das Herbstfest heuer wohl nicht mehr durchführbar ist, hätte das Thema Herbstfest nicht von der Tagesordnung gestrichen werden dürfen."


Das Herbstfest sei sowohl für die Haager als auch für viele Gäste aus der Umgebung eine Herzensangelegenheit und habe überdies eine große wirtschaftliche Bedeutung für Haag. Des Weiteren sollte nach Einschätzung der Haager CSU dem neu gegründeten Festverein, der sich "ehrenamtlich hochengagiere für das Herbstfest", Wertschätzung und Unterstützung durch die Gemeinde entgegengebracht werden - zumal das Herbstfest eine lange Vorbereitungszeit benötige und daher Planungssicherheit für die Beteiligten herrschen müsse.

"Das Herbstfest hat für Haag eine ganz besondere Bedeutung"

Die CSU-Fraktion habe deshalb geschlossen gegen die Absetzung des Themas im Ferienausschuss gestimmt: "Wir bedauern, dass man im Gremium nicht einmal den Vorsitzenden des Festvereins anhören wollte. Wenn die Frau Bürgermeisterin jetzt in ihrer Stellungnahme zur Position des Festverein darauf verweist, dass die CSU Haag in der Märzsitzung des Bauausschusses gefordert habe, nur ganz wichtige und unaufschiebbare Themen zu behandeln, möchten wir doch den Sachverhalt aufklären."


Frau Schätz habe in der Märzsitzung des Bauausschusses gegen die Kürzung der Tagesordnung gestimmt, trotz der - für die CSU - deutlichen Empfehlungen des Bayerischen Innenministeriums im Hinblick auf den Schutz vor dem Coronavirus. Die Märzsitzung habe im Sitzungssaal des Rathauses stattgefunden - mit laut CSU "deutlich geringeren Sitzabständen als bei der Sitzung des Ferienausschusses am vergangenen Dienstag, der im großen Bürgersaal tagte". 

Schätz habe im Ferienausschuss gegen die von der CSU-Fraktion beantragten Vertagung von neun Tagesordnungspunkten zur Rechnungsprüfung und zum Finanzwesen gestimmt - darunter beispielsweise die Rechnungsprüfung des Jahres 2015. "Beim besten Willen können wir nicht erkennen, was daran zum jetzigen Zeitpunkt dringlich sein sollte. Zu guter Letzt hat die Frau Bürgermeisterin im Ferienausschuss dafür gestimmt, das Thema Herbstfest abzusetzen, obwohl sie diesen Tagesordnungspunkt extra nachgeladen hat. Die CSU-Fraktion war dagegen geschlossen für die Behandlung - weil das Herbstfest für Haag eine ganz besondere Bedeutung hat." 

mb/Pressemitteilung CSU Haag 

Quelle: innsalzach24.de

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