Gemeinsame Übung der Einsatzkräfte

Blaulichttag in Haag

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Gute Zusammenarbeit ist viel wert. Der Blaulichttag in Haag brachte viele Einsatzkräfte zur Übung zusammen

Haag - Den Ernstfall üben und dann bei echten Einsätzen sofort wissen, was zu tun ist. Beim Blaulichttag in Haag wurde einmal mehr bewiesen, dass gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte zum Erfolg führt.

BRK Rettungswachenleiter Florian Ferschmann gestaltete den Blaulichttag in Haag wieder sehr detailgetreu und realitätsnah an echten Einsatzszenarios. Selbst Anwohner fragten „was hier los ist“ und „Schaulustige Autofahrer bildeten Schlangen „beim schweren Verkehrsunfall“. Neben zwei Notarztteams und insgesamt sechs Besatzungen der Krankentransportwägen kümmerten sich um die drei Verletzten, welche in den verunglückten Fahrzeugen eingeklemmt wurden. Gemeinsam mit Hilfe der freiwilligen Freuerwehren Haag, Winden, Allmannsau und Kirchdorf wurden die Szenarien professionell abgewickelt.

Blaulichttag in Haag als gemeinsame Übung

Hierbei führte der „Herzinfarkt“ eines Laderfahrers in einer Kiesgrube zu einer spektakulären Abseilaktion und der Rettung über die dreiteiligen Steckleitern der Feuerwehr. Oder in Bichl wurde einem Landwirt vom Heugreifer auf dem Heuboden der Oberschenkel durchbohrt, während gerade nach einer „Drogenparty“ in Oberndorf ein Lebensmüder drohte aus dem Fenster zu springen. Er wurde so schnell von der Feuerwehr gerettet, dass es selbst dem angeseilten Rollenspieler die Sprache verschlug, als er nach hinten aus dem Fensterrahmen gerissen wurde. Unter Mithilfe von den Haager Kraftwerken wurden besondere Fälle dargestellt, mit einem Hilfsbedürftigen Mitarbeiter welcher am Strommast hängend geborgen werden musste oder dem Methanol-Austritt durch einen umgefallenen Behälter bei der BayWa. In Winden wurde eine Mitarbeiterin durch herabfallende Kanister mit destilliertem Wasser verletzt und verschüttet. Hier war auch Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer anwesend und überzeugte sich vom schnellen und personenschonenden Zusammenspiel der Feuerwehren und Rettungsdienste. Richtig der Rauch auf, ging in Kirchdorf beim angenommenen Dachstuhlbrand.

Dank dem Einsatz der Nebelmaschine konnten die eintreffenden Feuerwehren fast nicht die Hand vor den Augen sehen um die beiden im Haus versteckten „Opfer“ zu bergen. Mittels Unterdruckbelüfter wurde das Haus schnell rauchfrei, während im Freien „Angehörige“ vom Rettungsdienst und Feuerwehrangehörigen vor lauter Schock fast nicht zu bändigen waren und wieder in Richtung Brandstelle laufen wollten, Hier half kein gutes Zureden, sondern nur massiver Körpereinsatz. Auch Tanja Maier, Kreisgeschäftsführerin des BRK-Verbandes Mühldorf, war begeistert von der Zusammenarbeit und vor allem der Leistungen der BRK-Mitarbeiter vor und hinter den Kulissen. Schlussendlich waren die Beobachter des Bayrischen Roten Kreuzes und auch die Kreisbrandinspektion Mühldorf mit Kreisbrandmeister Herbert Rutter und Kirchdorfer Kommandant Richard Decker gleicher Meinung: „Ihr habe bei den sechzehn Szenarien hervorragend gearbeitet und gezeigt was in Euch steckt-weiter so“.

Alexander Obermeier

Quelle: innsalzach24.de

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